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ABB Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten

Aufgaben / Dienstleistungen

Anschrift

- Zweckverband Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten Landratsamt Eichstätt
Residenzplatz 2
85072 Eichstätt
Telefon: 08421/70-299
Fax: 08421/70-329
E-Mail: peter.loreth@altmuehlleiten.de

Öffnungszeiten

:

Für Sie zuständig

AnsprechpartnerTelefonTelefaxZimmer Nr.e-mail
Dr. Peter Loreth
Geschäftsführer
08421/70-29908421/70-10299134-R2E-Mail-Adresse des Ansprechpartners
Kathrin Husterer
Mitarbeiterin
08421/70-29508421/70-329210E-Mail-Adresse des Ansprechpartners

Wir über uns

 


Naturschutzgroßprojekte des Bundes

Ziele   

Schutz und langfristige Sicherung national bedeutsamer und repräsentativer Naturräume mit gesamtstaatlicher Bedeutung

Erhalt des nationalen Naturerbes und Erfüllung supranationaler Naturschutzverpflichtungen

Das Förderprogramm soll zum dauerhaften Erhalt von Naturland­schaften sowie zur Sicherung und Entwicklung von Kulturlandschaften mit herausragenden Lebensräumen zu schützender Tier- und Pflanzenarten beitragen

 

 

Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten                

 

         Projektgrundlage       National bedeutsame Landschaft 
                                               mit repräsentativen Charakter
         

     Ziele des Projektes        Schutz gefährdeter Pflanzen und Tiere

                                               Pflege des typischen Landschaftsbildes

                                               Entwicklung einer tragfähigen Landnutzungsform

Erhalt der regionalen Identität

               Projektgebiet        Sieben Teilgebiete entlang der Altmühl, 
                                               von Pappenheim bis Kelheim mit einer Gesamtfläche von 3824 ha

            Projektzeitraum       2005-2007 (Planung)
                                               2009-2017 (Umsetzung)

               Projektträger         Zweckverband Altmühlleiten

                                               (Landkreis Eichstätt, Landkreis Kehlheim, Stadt Pappenheim, Gemeinde Solnhofen)

 

          Projektförderer         Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
                                               Bundesamt für Naturschutz
                                               Freistaat Bayern
                                               Bayerischer Naturschutzfonds

           Finanzvolumen         6,4 Mio Euro

 

 

                                     

Altmühlleiten-Lebensräume

Artenreiche Kalk-Magerrasen               – einer der artenreichsten Lebensräume Europas

Naturnahe Kalk-Buchenwälder            – stark gefährdetes Waldökosysteme                              

Steinschutthalden                                 – wertvolles Refugium für Pflanzen und Tiere

Lichte Hutewälder mit Waldweide      – uralter Bestandteil unserer Kulturlandschaft

Steinriegel und Hecken                        – typische Landschaftselemente der Fränkischen Alb



Landschaftspflegemaßnahmen

Auslichten von stark verbuschten Heideflächen

Durch mangelnde oder fehlende Beweidung konnten sich Gehölze ausbreiten, die mit ihrem Schatten den licht- und wärmeliebenden Magerrasen verdrängen. Der Aufwuchs wird maschinell entfernt. Einzelne Gebüsch­strukturen bleiben zur Strukturbereicherung stehen.


Schaffung eines Triebwegsystems

Die Verbindungswege von einer Weidefläche zur nächs­ten sind oft nur schmale Streifen. Viele Trieb­wege sind im Laufe der Zeit teil­weise oder ganz zugewachsen. Für die Wander­schäferei im Altmühltal ist die Wieder­her­stellung oder Neu­anlage dieser Wege entscheidend für eine rentable Bewirtschaftung.


Felsfreistellungen

Sonnenexponierte Felsen sind heiße und trockene Extrem­standorte, an den sich sehr seltene Tiere und Pflanzen (z.B. der Apollofalter und seine Futterpflanze, der weiße Mauerpfeffer) angepasst haben. Geeignete Felsen werden gezielt freigestellt, um den daran ange­passten, seltenen Arten ein Überleben zu ermöglichen.


Heckenpflege

Hecken sind ein typischer Bestandteil dieser Landschaft. Sie entstanden auf Steinriegeln, die die Bauern nach dem Pflügen am Ackerrand aufgeschichtet haben. Neue Stein­riegel und Hecken werden angelegt, überalterte Hecken verjüngt und zugewachsene Steinriegel freigelegt.


Waldumbau

Statt eines vielfältigen Mosaiks heimischer Laubbaum­arten bestehen viele Wälder nur aus wenigen Arten (meist Fichte oder Kiefer). Durch gezielte Bewirtschaftung werden standortfremde Bäume entfernt und der Laub­holz­anteil vergrößert. Außerdem wird die Alter­struktur erhöht und seltene Baumarten gezielt eingebracht.
 

Extensivierung

Intensive landwirtschaftliche Nutzung kann für die Magerrasen durch starken Dünge- und Spritzmitteleinsatz zum Problem werden. In sensiblen Bereichen des Projekt­gebietes soll die landwirtschaftliche Nutzung reduziert und beispielsweise Acker in Grünland umgewandelt werden. Das Grünland wird gemäht oder beweidet.