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500 Jahre „Landwehr der Römer in Bayern" - Der Pfahl um Nassenfels

Johannes Thurmair, Aventin und die Anfänge der Limesforschung in Bayern

Im Jahr 1519, also vor genau 500 Jahren hat Aventinus, der Vater der Bayerischen Geschichtsschreibung erstmals auf eine Landwehr der Römer hingewiesen. Er nennt dabei den Ort Nassenfels, von dem aus diese Landwehr `gen Neustadt zieht. Dabei sagt er auch, dass der „gemain Man diese als vall“ (Pfahl) bezeichnet. Eine Ausstellung zeigt zahlreiche historische Karten und Pläne, sowie Archivalien, in denen Der Pfahl mit dem römischen Limes, römischen Straßen und anderen Merkwürdigkeiten in Verbindung gebracht wird. Mit dieser Ausstellung wird der lange Weg von den ersten Überlegungen Aventins bis zu unserem heutigen Wissen um dieses größte Bodendenkmal Bayerns illustriert werden.

 

 

 

Datum:
11.11.19 - 29.11.19
Zeit:
08:00 bis 12:00 Uhr
Donnerstag zusätzlich von 14 - 16 Uhr
Ort
Ehem. Fürstbischöfliche Residenz (Landratsamt) Eichstätt, Residenzplatz 1 - 2. Stock

Eintritt frei!
 
 
Veranstalter

Verein für Heimatpflege im Schuttergäu e.V.

Dr. Karl Heinz Rieder, Kreisheimatpfleger des Landkreises Eichstätt

Informationszentrum des Naturpark Altmühltal, Eichstätt

 

 

 

 

 

Das Luftbild zeigt die Römerstraße von Zell unten, über Nassenfels nach Wolkertshofen - das ist genau die Stecke, auf die Aventin Bezug nimmt.

                

Foto: Braasch

 

 

Auschnitt Urkataster von 1817 mit der Römerstraße zwischen Nassenfels und Wolkertshofen. Darin abgedruckt die Flurbezeichnung Am Pfahl.

 Foto: Archiv Rieder

                                                                                                              

 

 

Kategorien: Presse