Altholzkonzept auf den Wertstoffhöfen

Container in 14 Gemeinden

Das aktuelle Altholzkonzept des Landkreises Eichstätt ist mittlerweile vier Monate gültig. Die Änderung, das Altholz der Kategorie AIV nur noch getrennt zum Altholz AI – AIII zu erfassen, wurde durch eine Gesetzesänderung notwendig. Da Altholz AIV rechtlich als gefährlicher Abfall gilt, ist das Vermischen der Altholzklassen nicht erlaubt. Das betrifft insbesondere imprägnierte Hölzer aus dem Außenbereich, Außentüren, Holzfenster, Palisaden und mit Ölfarbe gestrichenes Holz. Diese Hölzer können nur noch auf besonders dafür eingerichteten Wertstoffhöfen entsorgt werden, dies hat der Kreisausschuss des Landkreises im Oktober 2020 beschlossen. Um den Bürgern auch weiterhin eine möglichst ortsnahe Entsorgung anbieten zu können, wurden auf allen ausreichend großen und ausgestatteten Wertstoffhöfen zusätzliche Container für die Entsorgung der vorher benannten Abfallhölzer aufgestellt. Der Fall ist dies auf den Wertstoffhöfen in Adelschlag, Beilngries, Buxheim, Denkendorf, Eichstätt, Gaimersheim, Großmehring, Hitzhofen, Kipfenberg, Kösching, Mindelstetten, Stammham, Titting und Wellheim. „Hier können die belasteten Althölzer bis zu einer Menge von 1 m³ oder beispielsweise drei Fenster oder eine Außentür entsorgt werden. Das Altholz wird anschließend einer ordnungsgemäßen Verwertung zugeführt“, erläutert Manuel Laumeyer vom Fachbereich Abfallwirtschaft im Eichstätter Landratsamt.

Bei den nicht oder weniger belasteten Althölzern ergeben sich für den Bürger keine Änderungen. Diese Hölzer können auch weiterhin auf allen Wertstoffhöfen im Landkreis abgegeben werden, und zwar in haushaltsüblichen Mengen bis zu 3 Kubikmeter. Die Mitarbeiter der Wertstoffhöfe bitten darum, alle Hölzer bereits vor der Fahrt zum Wertstoffhof zu trennen. Informationen zur richtigen Entsorgung sind auf der Internetseite des Sachgebietes für Abfallwirtschaft des Landkreises Eichstätt zu finden.        pp                                                    

Foto: Florian Meier