Erfolgreicher erster Testlauf der Impfzentren

16. Dezember 2020 : Vorbereitungen in Eichstätt und Lenting abgeschlossen - Warten auf den Impfstoff

Die Vorbereitungen für den Aufbau der beiden Impfzentren im Landkreis Eichstätt liefen seit Wochen auf Hochtouren, nun sind sie abgeschlossen und die Zentren bereit für ihren Einsatz. Landrat Alexander Anetsberger überzeugte sich persönlich vor Ort am Impfzentrum Eichstätt von der gesicherten Einsatzfähigkeit beider Einrichtungen, welche am heutigen Mittwochnachmittag einen erfolgreichen Probedurchlauf absolvierten. Im Beisein von Christoph Riepl (Verwaltungsleiter der Impfzentren) Maria Seitz (Leiterin Katastrophenschutz des Landkreises) sowie Christian Alberter (Geschäftsführer des Malteser-Diözesanverbandes Eichstätt) konnten die zukünftigen Mitarbeiter der Impfzentren den ersten Testlauf durchspielen und feststellen: „Es funktioniert!“ Ausprobiert wurde nicht nur der zeitliche Rahmen für die Impfungen, sondern sämtliche Wege des Impfkandidaten von der ersten Fiebertestung durch das Eingangsfenster bis zum Verlassen der Anlage nach der Impfung.

Innerhalb von zwei Wochen hat der Landkreis mit Unterstützung des Malteser-Diözesanverbandes Eichstätt die beiden Einrichtungen pünktlich zum von der Regierung geforderten Stichtag realisiert. Neben dem Landkreischef zeigten sich auch die zukünftigen Mitarbeiter der Testzentren aus den Reihen der Malteser hochzufrieden über den bisherigen Stand der Dinge. Der Fachbereich EDV des Landratsamtes hatte über Nacht sämtliche Hard- und Softwareausrüstung der Zentren eingerichtet und konnte heute erstmals die von der Regierung gestellte Test-Software ausprobieren. Tatkräftig mitgearbeitet hatten bereits im Vorfeld auch die Mitarbeiter des Hochbaus der Landkreisverwaltung, die unter der Leitung von Ralf Fährmann vollen Einsatz gezeigt hatten. Landrat Anetsberger zollte ihnen wie auch Landkreis-Mitarbeiter Siegfried Fries, der für die Ausschreibungen der Impfzentren verantwortlich zeichnete, sowie Dr. Sigurd Eisenkeil, Impfarztkoordinator der Malteser, höchste Anerkennung. Eisenkeil hat innerhalb kürzester Zeit zwölf Ärztekollegen aktiviert, die bei den Impfungen mithelfen und speziell in der Impfaufklärung tätig werden.

Die Container am Eichstätter Volksfestplatz sind übrigens barrierefrei und von der Firma Algeco aus Eitensheim aufgestellt. Auf insgesamt 134 Quadratmeter in den Containern gibt es Platz für einen Warteraum für die erste Impfaufklärung durch Video, Arztzimmer für die ärztliche Impfaufklärung, einem großen Raum mit abgeschotteten Impfplätzen, Sanitäranlagen, Sozialraum und Lagerraum, alles durchdacht angelegt. Der Impfstoff selbst wird nicht in den Impfzentren gelagert, sondern gut gesichert an zentraler Stelle. Die täglich benötigten Dosen werden nach Bedarf tagesaktuell nach Eichstätt oder Lenting gebracht, dort aufbereitet und verabreicht. „Die Logistikkette zum Start steht. Bisher ist geplant, dass täglich 300 Impfdosen für den gesamten Landkreis bereitstehen. In überschaubarer Zeit können wir somit die Risikogruppen versorgen“, formulieren Christian Alberter und Dr. Sigurd Eisenkeil. Auch mobile Impfteams werden zeitnah eingerichtet. Sobald der erste Impfstoff im Landkreis Eichstätt verfügbar ist, werden die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich entsprechend der Impfempfehlung der Bundesregierung impfen zu lassen. Wann es tatsächlich mit dem Betrieb losgehen kann, hängt maßgeblich davon ab, wann der Impfstoff ausgeliefert wird. Für den Eichstätter Landkreischef sind die beiden Impfzentren ein positives Signal, das mit viel Hoffnung verbunden ist. „Auch, wenn ich mir bewusst bin, dass uns Corona noch viele Monate thematisch begleiten wird, so sehe ich es so: Das ist der Anfang vom Ende der Pandemie.“ Die beiden Anlagen seien „ein sichtbarer Meilenstein, der mich zuversichtlich stimmt“. Verwaltungsleiter Christoph Riepl bittet die Bevölkerung, von Mails an Landratsamt oder Malteser Abstand zu nehmen: „Es ist erfreulich, dass die Impfbereitschaft so groß ist. Es wird bald eine Telefonhotline eingerichtet, bei der man sich anmelden kann, zum jetzigen Zeitpunkt ist es allerdings noch zu früh“, so Riepl. Sobald die Rahmenbedingungen feststehen, werden die Malteser die Öffentlichkeit über das genaue Prozedere bei der Anmeldung informieren.                        pp

 

Das Impfzentrum am Eichstätter Volksfestplatz wurde erfolgreich im Probebetrieb getestet und für gut befunden: (v.li.) Landrat Alexander Anetsberger, Malteser-Geschäftsführer Christian Alberter, Verwaltungsleiter Christoph Riepl, Siegfried Fries, Dr. Sigurd Eisenkeil und Abteilungsleiterin Maria Seitz vom Landratsamt sowie dahinter Mitarbeiter der Fa. Algeco aus Eitensheim. Foto: Preis

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