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Landrat Knapp überreicht Ehrenzeichen

Sieben Landkreisbürger für ehrenamtliches Engagement geehrt

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat an sieben Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Eichstätt das Ehrenzeichen für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern verliehen. Die Auszeichnung mit Aushändigung der Urkunden nahm Landrat Anton Knapp im Rahmen eines Festaktes vor. Dazu durfte er die Geehrten zusammen mit ihren engsten Angehörigen sowie den zuständigen Bürgermeistern der Heimatgemeinden im Spiegelsaal der ehemals Fürstbischöflichen Residenz begrüßen.

 

In seiner Laudatio gratulierte der Landkreischef den drei Frauen und vier Männern herzlich zu dieser hohen Auszeichnung und erklärte, dass Vereine und Organisationen „einen wesentlichen Grundstein für das gemeinschaftliche Miteinander darstellen“. Dadurch würden Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten fernab vom Arbeitsalltag zusammengeführt. Umso wichtiger sei es, dass sich Bürgerinnen und Bürger aktiv in Vereine und Organisationen einbringen und damit einen wichtigen Beitrag zum Wohle eines harmonischen Gemeinschaftsleben leisten: „Sie alle opfern bereitwillig seit vielen Jahren ihre Freizeit, um sich mit viel Leidenschaft und Herzblut ehrenamtlich einzubringen. Mit ihrem Engagement tragen Sie dazu bei, dass das Leben in unserem Landkreis noch schöner, bunter und angenehmer wird. Unser Landkreis braucht Menschen wie Sie, die anpacken, Gemeinsinn zeigen und damit das Miteinander im Landkreis fördern“, unterstrich Anton Knapp. Der Landkreischef freute sich, dass der Bayerische Ministerpräsident das jahrelange Engagement der Geehrten anerkenne und ihnen das Ehrenzeichen für im Ehrenamt tätige Männer und Frauen verliehen habe.

 

Das vom ehemaligen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber im Jahre 1994 ins Leben gerufene Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt soll ein äußeres, sichtbares Zeichen des Dankes für hervorragende ehrenamtliche Leistungen sein. Dabei ist die Ausübung eines Ehrenamtes für sich allein gesehen noch nicht ausreichend für diese Auszeichnung. Hinzukommen muss vielmehr ein über das übliche Maß hinausgehender persönlicher, langjähriger und unentgeltlicher Einsatz. Landrat Knapp dankte den Geehrten im Namen des Landkreises für ihr unermüdliches, ehrenamtliches Schaffen: „Unser Landkreis braucht solche Menschen wie Sie, die anpacken und sich für andere verantwortlich fühlen“, so der Landkreischef.

 

 

Neue Träger des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten sind:

 

Alexandra Böhm trat 1998 dem Gartenbauverein Böhmfeld bei und ist seit 2003 Mitglied in der Vorstandschaft. Sie widmet sich mit Begeisterung der Jugendarbeit im Verein und gründete die Jugendgruppe der „Gartenzwerge“. Den Kindern bringt sie durch anschauliche Exkursionen in Garten, Wald und Flur die Natur näher. Hervorzuheben ist auch die Mitorganisation von Veranstaltungen, Vereinsausflügen und Lehrfahrten im Verein. Von 2014 bis 2017 führte sie noch gleichzeitig das Amt der Jugendbeauftragten im Kreisverband für Gartenbau und Landespflege aus.

 

Christine Fries engagiert sich seit 1992 im Garten- und Landschaftspflegeverein Pollenfeld. Seit 1996 hat sie dort das Amt der Schriftführerin inne. Sämtliche schriftlichen Arbeiten zur Vorbereitung des 40-jährigen Gründungsjubiläums des Vereins und die Erstellung einer neuen Vereinssatzung erledigte sie eigenverantwortlich. Für Sie ist es auch eine Selbstverständlichkeit, bei den alljährlichen Aktionen des Gartenbauvereins, wie dem Binden der Osterkrone, den Flursäuberungen oder der Pflege gemeindlicher Flächen mitzuhelfen.

 

(Zwecks Krankheit leider keine Teilnahme an der Verleihung):

Marianne Mederer ist seit fast 30 Jahren Mitglied im Garten- und Landschaftspflegeverein Pollenfeld und bekleidet seit dem Jahr 2000 das Amt der ersten Vorsitzenden. Sie unterstützt die vielfältigen Veranstaltungen des Gartenbauvereins wie Schnittkurse, Kaffeekränzchen, das Binden des Osterkranzes, Blumenteppiche legen oder Ausflüge zu Christkindlmärkten. Darüber hinaus bringt sie sich in den vor einigen Jahren wieder gegründeten Kirchenchor mit ein. Mit ihrem Gesang unterstützt sie den Chor bei allen Beerdigungen, Hochzeiten, kirchlichen Hochfesten und Feierlichkeiten.

 

Reinhold Huber engagiert sich seit über 25 Jahren in Funktionärstätigkeiten beim FC Wackerstein – Dünzing. Seit 1992 ist er Mitglied im Vereinsausschuss und war an der Erweiterung des Sportheims, dem Einbau von Kegelbahnen, der Errichtung eines Beach-Volleyball-Platzes, dem Einbau einer vollautomatischen Bewässerungsanlage und der Errichtung einer neuen Trainingsbeleuchtung beteiligt. Von 1994 bis 1996 war er als 2. Abteilungsleiter Fußball und seit 1996 als 1. Abteilungsleiter Fußball tätig. Seit Januar 2017 unterstützt er zudem den Vereinsvorstand als 3. Vorsitzender und ist Mitglied im Festausschuss.

 

Georg Lang nimmt seit fast drei Jahrzenten mit großer Hingabe eine Vielzahl an Führungsaufgaben im FC Wackerstein – Dünzing wahr. Von 1980 bis 2007 hatte er die Funktion der Jugendleitung inne und ist seit 1989 auch Mitglied im Vereinsausschuss. Er hat anstehende Vereinsplanungen stets vorangetrieben und sich mit großem persönlichen Einsatz bei Investitionsmaßnahmen beteiligt. Auch ist er Mitglied im Festausschuss und wirkte bei Vereinsjubiläen mit. Von 2007 bis 2017 unterstützte er den Vereinsvorstand als 3. Vorsitzender und ist seit einem Jahr als Kassenprüfer tätig.

 

Leo Pannwitz engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich in seiner Heimatgemeinde. Er hatte großen Anteil an der Gründung der Gemeinschaft „Kellerbuam Kösching“ im Jahr 1979. Von 1981 bis 1983 war er dort als Manager und von 1987 bis 1990 als 1. Vorstand tätig. Seit 30 Jahren ist er auch beim SV Kasing aktiv. Von 1988 bis 1989 fungierte er als Leiter der Fußballreservemannschaft und leitete im Anschluss daran von 1989 bis 1999 den Bereich Skisport. Von 1996 bis 2006 und wiederum seit 2014 führt er das Amt des 2. Vorsitzenden aus. Zudem führte er auch von 1997 bis 2014 die Geschicke der Motorradgemeinschaft „Old Biker Kösching“. Von 2002 bis 2008 übte er noch das Amt des stellvertretenden Jugendbeauftragten in seiner Marktgemeinde aus.

 

Josef Pfaller engagiert sich seit 1984, also über drei Jahrzehnte, beim SV Kasing. Davon übte er 12 Jahre lang das Amt des Schriftführers aus. Seit 1996 hat er die Funktion des Abteilungsleiters Tennis im SV Kasing inne. Das Tennisspiel ist eine seiner großen Leidenschaften, die er aus sowohl aus sportlichen wie auch aus gesellschaftlichen Aspekten mit voller Begeisterung gerne weitervermittelt. Zudem leistete er unzählige Arbeitsstunden beim Sportheim- und Erweiterungsbau, an der Zuschauertribüne am Fußball- und Tennisplatz sowie an der Errichtung der Flutlichtanlage.           pp

 

 

 Foto: Preis

Bild: Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Landrat Anton Knapp an drei Frauen und vier Männern das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt (nicht im Bild: Marianne Mederer). Zu den ersten Gratulanten gehörten die Bürgermeister der Heimatgemeinden und MdL Eva Gottstein                                                                                   

Kategorien: Presse