Maßnahmen gegen Geflügelpest im Landkreis Eichstätt angepasst

Risikobewertung von hoch – auf mittelgradig herabgestuft

Bereits seit Anfang April hat das Veterinäramt am Landratsamt Eichstätt versucht, die Aufstallpflicht zu modifizieren und auf die Pufferzonen bestimmter Gewässer zu begrenzen. Bisher konnte die Regierung von Oberbayern die Aufhebung der landkreisweiten Stallpflicht aber noch nicht gutheißen. Inzwischen gibt es aber eine neue Risikobewertung des LGL, in der die Gefahr der Einschleppung der Vogelgrippe in Geflügelbestände in Bayern von hoch- auf mittelgradig herabgestuft wurde. Zudem ergab eine Auswertung des Tierseuchennachrichtensystems, dass in der Region keine neuen Vogelgrippefälle gemeldet wurden. Das Bayerische Umweltministerium hat das Landratsamt aber angewiesen, die Stallpflicht zumindest in den Pufferzonen aufrecht zu erhalten und sie nur aufgrund einer entsprechenden Risikobewertung des LGL aufzuheben. Das Veterinäramt hofft, dass dies Anfang Mai erfolgen kann.

Die Pufferzonen im Landkreis Eichstätt, in denen noch Aufstallpflicht herrscht, können den Karten und der Beschreibung der Allgemeinverfügung entnommen werden, die im Amtsblatt Nr. 24/2021 veröffentlich wurde und ab Samstag, 24.04.2021 gilt.

Im restlichen Landkreisgebiet können alle Geflügelhalter ihre Tiere ins Freie lassen.