Schutzimpfung gegen das Coronavirus

Sachstand und Ausblick
Erstimpfungen Zweitimpfungen Gesamtzahl % Anteil
Impfzentren
28.965 9.218 38.183 81,2%
Hausärzte 7.743 93 7.836 16,7%
Kliniken 978 978 2,1%
Gesamt 37.686 9.311 46.997 100%
Impfquote 28,4% 7,0%

Stand: 06.05.2021, 08:00 Uhr

Im Landkreis Eichstätt wurden zwei Zentren geschaffen, in denen in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst die Schutzimpfungen durchgeführt werden:

In Eichstätt:   Volksfestplatz, 85072 Eichstätt
In Lenting:     Volksfestplatz, Am Bergfürst 1 a, 85101 Lenting

Inzwischen wurde allen Personen der Altersgruppe der über 80-Jährigen ein Impfangebot unterbreitet. Wer zu diesem Personenkreis zählt, bisher aber noch nicht geimpft wurde und sich zu einer Impfung entschließt, wird weiterhin prioritär geimpft. Eine Registrierung ist unter impfzentren.bayern möglich und es erfolgt eine rasche Einladung zu einer Terminvereinbarung. Momentan werden noch Personen der Priorität 2 geimpft. In den vergangenen Wochen haben sich zunehmend Personen der Prioritätsstufe 2 neu registriert, so dass nicht so schnell wie erwartet stabil in die Prioritätsstufe 3 übergegangen werden kann. Sobald einem Großteil der Personen der Priorität 2 ein entsprechendes Impfangebot unterbreitet wurde, beginnt die Impfung der Personen der Priorität 3.

Wer geimpft werden kann wird durch eine Bundesverordnung (CoronaImpfV) geregelt, die auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) basiert.

Die Vergabe der Impftermine richtet sich nach der Zugehörigkeit zu der jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe und erfolgt automatisiert über die Terminierungssoftware des Freistaats Bayern. So wird sichergestellt, dass immer die besonders gefährdeten Menschen zuerst geimpft werden.

Anspruch auf eine Impfung mit hoher Priorität (Priorität 2) haben Menschen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben oder die an bestimmten Erkrankungen leiden. Dazu zählen z.B. Personen die eine Organtransplantation erhalten haben, Menschen mit Trisomie 21, Mukoviszidose oder weiteren genau benannten Krankheiten. Menschen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, sind ebenso in Prioritätsstufe 2 eingestuft. Diese können bei der bayerischen Impfkommission ihre vorrangige Berechtigung prüfen lassen. Auch bis zu zwei enge Kontaktpersonen von zu Hause gepflegten Personen oder schwangeren Personen können nun geimpft werden.

Eine genaue Auflistung können Sie der Coronavirus-Impfverordnung  entnehmen.

Beim Impftermin ist ein Nachweis über die Berechtigung vorzulegen (z.B. Attest über die Erkrankung, Erklärung der schwangeren Kontaktperson oder Entscheidung der Impfkommission).

Wer welchen Impfstoff erhält basiert auf der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO).

Derzeit sind drei verschiedene Impfstoffe in Deutschland zur Impfung gegen das Coronavirus verfügbar. Jeder Impfstoff ist auch für eine bestimmte Altersklasse zugelassen:

Impfstoff von BioNTech: Impfung ab 16 Jahren ohne Altersgrenze nach oben

Impfstoff von Moderna: Impfung ab 18 Jahren ohne Altersgrenze nach oben

Impfstoff von AstraZeneca: Impfung ab 18 Jahren zugelassen; empfohlen ab 60 Jahren ohne Altersgrenze nach oben

Grundsätzlich besteht keine Wahlmöglichkeit hinsichtlich des Impfstoffes für die einzelne Person. Eine Ausnahme dieser Regelung findet bei Personen Anwendung, die ihren Ersttermin mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca erhalten haben. Hier wird in enger Rücksprache mit dem vor Ort zuständigen Impfarzt im Einzelfall über die Vergabe des passenden Impfstoffes entschieden.

Was gibt es zu beachten, wenn ich eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten habe?

Zunächst wurden Zweitimpfungstermine mit AstraZeneca für 9 Wochen nach der Erstimpfung vergeben, nach einigen Wochen wurde die Zweitimpfung auf einen Termin 12 Wochen nach der Erstimpfung vereinbart. Wurde Ihr Zweitimpfungstermin nach 9 Wochen angesetzt, bleibt dieser bestehen. Er wird nicht um 3 Wochen nach hinten verschoben.

Sind Sie 60 Jahre oder älter, erhalten Sie, wie von der Ständigen Impfkommission empfohlen, auch bei der Zweitimpfung den Impfstoff von AstraZeneca. Sind Sie jünger als 60 Jahre, wird für Ihre Zweitimpfung ein sogenannter mRNA-Impfstoff von BionTech oder Moderna bereitgehalten. Sie haben aber die Möglichkeit beim Zweittermin im Gespräch mit dem Impfarzt vor Ort nach individueller Risikoeinschätzung auch den Impfstoff von AstraZeneca zu erhalten. Dies können Sie direkt in den Impfzentren beim Zweitimpfungstermin entschieden. Im Vorfeld müssen Sie nichts unternehmen.

Derzeit stehen die ersten Zweitimpftermine für Bürgerinnen und Bürger an, die Ihre Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben. Zunächst wurden Zweitimpftermine mit AstraZeneca für neun Wochen nach der Erstimpfung vergeben, inzwischen rät die Ständige Impfkommission dazu, die Zweitimpfung nach zwölf Wochen zu verabreichen.

Aus medizinischer Sicht, so der Ärztliche Leiter der Impfzentren im Landkreis Eichstätt, Dr. Sigurd Eisenkeil, ist eine Zweitimpfung bereits nach neun Wochen unbedenklich. Die Bürger, deren Zweittermin nach neun Wochen angesetzt wurde, sollen diesen auch wahrnehmen. Eine Verschiebung nach hinten wird durch die Impfzentren nicht vorgenommen.

Alle über Sechzigjährigen erhalten, wie von der Ständigen Impfkommission auch empfohlen, bei der Zweitimpfung den Impfstoff von AstraZeneca. Für Zweitimpfungstermine bei Bürgerinnen und Bürgern unter 60 Jahren wird ein sogenannter mRNA-Impfstoff von BionTech oder Moderna bereitgehalten. Im Gespräch mit dem Impfarzt vor Ort besteht nach individueller Risikoeinschätzung aber die Möglichkeit bei der Zweitimpfung auch den Impfstoff von AstraZeneca zu erhalten. Dies wird jeweils personenbezogen in den Impfzentren beim Zweitimpftermin entschieden. Im Vorfeld muss somit nichts veranlasst werden.

Wenn Sie in den Impfzentren geimpft werden wollen, benötigen Sie unbedingt einen Termin in einem der beiden Impfzentren.

Dazu müssen Sie sich unter folgendem Link www.impfzentren.bayern in einem Registrierungsportal des Freistaates Bayern anmelden. Dort können Sie von zu Hause aus wichtige Informationen bereitstellen, die im Rahmen der Impfung relevant werden. Auf Basis dieser Daten werden Sie dann in einem zweiten Schritt zu einem späteren Zeitpunkt zu einer elektronischen Terminbuchung von dem für Sie zuständigen Impfzentrum eingeladen.

Im Anschluss an die Terminvereinbarung wird Ihnen mitgeteilt, welche Nachweise (Alter, Vorerkrankung etc.) Sie mit zu Ihrem Impftermin bringen müssen. Ist dies nicht möglich, kann keine Impfung durchgeführt werden.

Sie können mit einer E-Mail-Adresse bis zu fünf Personen anmelden.

Alle impfwilligen Personen können sich bereits jetzt für eine Terminvereinbarung registrieren.

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Onlineregistrierung. (LINK - https://impfzentren.bayern/)

Für Personen, die keine Möglichkeit haben, sich selbst online zu registrieren, gibt es die Möglichkeit einer telefonischen Unterstützung durch die Malteser unter 0800 58927992.

Auch wenn Ihre Registrierung oder Anmeldung über die Hotline schon mehrere Wochen her ist, müssen Sie nicht beunruhigt sein. Bei der Knappheit des Impfstoffes und der Vielzahl hochpriorisierter Personen, kann es sein, dass Sie erst in einigen Wochen einen Impftermin erhalten können.

Inzwischen besteht auch die Möglichkeit, dass Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt impfen lassen können. Eine Registrierung im Registrierungsportal des Freistaates Bayern ist dazu nicht notwendig. Bitte erkundigen Sie sich direkt bei Ihrem Arzt, ob dort für Sie eine Möglichkeit der Impfung besteht.

Sollten Sie im Registrierungsportal des Freistaates Bayern registriert sein aber bei Ihrem Arzt eine Impfung erhalten, bitten wir Sie, Ihre Registrierung dort zu löschen.

Bürgerinnen und Bürger können seit dem 01. März dieses Jahres einen Antrag auf Einzelfallprüfung für eine Corona-Impfung stellen. Seltene Erkrankungen können bei der Impfkommission zur Prüfung gegeben werden und es wird festgestellt in welche Priorität sie dadurch gegebenenfalls fallen.

Die Bürgerinnen und Bürger können sich seit dem 1. März, auf der Webseite der Impfkommission unter https://www.impfkommission.bayern/bayimpfkom informieren und die notwendigen Antragsformulare herunterladen. Die Anträge können elektronisch oder per Post eingereicht werden. Nötig für einen Antrag sind auch Kopien von ärztlichen Unterlagen, die den jeweiligen Härtefall dokumentieren. Die finalen Atteste der Kommission werden ausschließlich auf dem Postweg verschickt.

Ziel ist, dass Antragstellerinnen und Antragsteller innerhalb von zwei Wochen einen Bescheid bekommen, mit dem sie sich an ihr Impfzentrum wenden können. Bei einem hohen Antragsaufkommen und gerade in der Anfangsphase sind aber Verzögerungen nicht ausgeschlossen. In diesem Fall werden die Betroffenen darüber informiert.

Der Impfstoff wird zentral von der Bundesregierung an die Bundesländer verteilt. Diese wiederum verteilen den Impfstoff inzwischen nach der Bevölkerungszahl an die Landkreise und kreisfreien Städte. Der Landkreis Eichstätt hat keinen Einfluss auf die Liefermenge und kann nur so viele Impfungen vornehmen, wie der zugewiesene Impfstoff zulässt. Der Impfstoff muss sowohl für Erst- als auch Zweitimpfungen verwendet werden.

Weitere Informationen zur Impfung erhalten Sie auch auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung.

Ansprechpartner zur Barrierefreiheit

Menschen mit Behinderung und deren Angehörige können sich unter behindertenbeauftragte@lra-ei.bayern.de bei wichtigen Fragen zur Barrierefreiheit, sowie bei erforderlicher Unterstützung vor und während der Impfung gerne an uns wenden.

Information für Gehörlose 

Der Landkreis Eichstätt hat für die gehörlosen Mitbürgerinnen und Mitbürger eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet, an die Sie ihre Anmeldung, Fragen und Anliegen zur Impfung gegen Corona adressieren können. Unter behindertenbeauftragte@lra-ei.bayern.de beantworten wir gerne Ihre schriftlichen Anfragen. 

Was ist das Corona-Virus?

Es gibt ein neues Virus.
Es heißt: Corona-Virus.
Wir können es mit den Augen nicht erkennen.
Viren verbreiten sich.
Manche Viren machen die Menschen krank.
Wie das Corona-Virus.

Wo gibt es das Corona-Virus?

Es gibt den Virus auf der ganzen Welt.
Auch in Deutschland.

Gegen Corona gibt es eine Impfung.

Impfung heißt:
Man bekommt eine Spitze in den Arm.
Das piekst nur ganz kurz.
3 bis 4 Wochen später wird man nochmal geimpft.
Danach ist man gut gegen die Krankheit geschützt.

Manchmal muss man ein bisschen warten, bis man geimpft werden kann.
Denn am Anfang gibt es nicht genug Impfstoff für alle Menschen.

Erst kommen die Menschen dran, die den Impfstoff am schnellsten brauchen.

Zum Beispiel:
Weil sie schon alt sind.
Oder weil sie viel Kontakt mit kranken Menschen haben.

Aber schon bald können sich alle Menschen impfen lassen.

Wenn man dran ist mit der Impfung,
kann man entscheiden:
Möchte ich mich impfen lassen?
Oder möchte ich mich nicht impfen lassen.

Man muss nichts für die Impfung bezahlen.

Die meisten Menschen werden nicht  so schlimm krank.
Sie werden wieder gesund.

Aber für manche Menschen ist das Corona-Virus sehr gefährlich.

Manche Menschen sterben durch das Corona-Virus.
Deshalb müssen Sie sich schützen.
Und Sie müssen andere Menschen schützen,
dass andere Menschen das Corona-Virus nicht bekommen.

Klicken Sie auf:

Erklärung zum Fragebogen

Information über die Impfung

Erklärung zu den Formularen

für weitere Informationen in leichter Sprache.

Telefonnummer: 08421/980737

E-Mail: Impfzentren-Ei@malteser.org