Schutzimpfung gegen das Coronavirus

13. April 2021 : Sachstand und Ausblick

BITTE BEACHTEN! Neue Adresse Impfzentrum Lenting

Im Rahmen der Kapazitätserweiterung der Impfzentren im Landkreis Eichstätt ändert sich der Standort des Impfzentrums in Lenting zum 14. April 2021. Das Landratsamt Eichstätt weist darauf hin, dass für alle Bürgerinnen und Bürger, die eine Termineinladung für das Impfzentrum Lenting erhalten haben nachfolgende Angaben Gültigkeit besitzen:

Bis einschließlich Dienstag, den 13. April 2021 wird an folgendem Standort geimpft:

Dienstleistungszentrum Lenting
Bahnhofstraße 16
85101 Lenting

Ab Mittwoch, den 14. April 2021 wird an folgendem Standort geimpft:

Volksfestplatz Lenting
Am Bergfürst 1a
85101 Lenting

In einzelnen Fällen kann die über das Registrierungsportal mitgeteilte Adresse davon abweichen. Unabhängig von der Mitteilung über das Registrierungsportal gelten oben genannte Anschriften.

Im Landkreis Eichstätt wurden zwei Zentren geschaffen, in denen in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst die Schutzimpfungen durchgeführt werden:

In Eichstätt:   Volksfestplatz, 85072 Eichstätt
In Lenting:    Bahnhofstr. 16, 85101 Lenting (im Gebäude des Dienstleistungszentrums des Landkreises)

Aufgrund der Erweiterung der Kapazitäten kommt es Anfang April zu einem Standortwechsel unseres Impfzentrums in Lenting innerhalb der Gemeinde. Die richtige Anschrift erhalten Sie bei der Terminvereinbarung und wir veröffentlichen diese auch auf unserer Homepage.

Die Impfungen der Personen der Altersgruppe der über 80-Jährigen ist derzeit noch nicht abgeschlossen, da diese noch bis vor Kurzem nur mit dem knapp zur Verfügung stehenden Impfstoffen von BioNTech oder Moderna geimpft werden durften. Bis zu diesem Zeitpunkt durfe der Impfstoff des Herstellers AstraZeneca nur an Personen zwischen 18 und 64 Jahren verimpft werden. Dies erklärt, warum in unserem Landkreis bereits Personen unter 65 Jahren geimpft wurden, obwohl Personen über 65 Jahren und teilweise über 80 Jahren noch auf ihren Impftermin warteten. Inzwischen ist der Impfstoff von AstraZeneca auch für Personen über 65 Jahren zugelassen. Neben den Personen der Altersgruppe der über 80-jährigen impfen wir inzwsichen auch Personen der Priorität 2.

Erstimpfungen: 17.606
Zweitimpfungen:  7.675
Termine ausständig: 23.076

Stand: 12.04.2021

Wer geimpft werden kann wird durch eine Bundesverordnung (CoronaImpfV) geregelt.

Anspruch auf eine Impfung mit hoher Priorität (Priorität 2) haben Menschen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben oder die an bestimmten Erkrankungen leiden. Dazu zählen z.B. Personen die eine Organtransplantation erhalten haben, Menschen mit Trisomie 21, Mukoviszidose oder weiteren genau benannten Krankheiten. Menschen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, sind ebenso in Prioritätsstufe 2 eingestuft. Diese können bei der bayerischen Impfkommission ihre vorrangige Berechtigung prüfen lassen. Auch bis zu zwei enge Kontaktpersonen von zu Hause gepflegten Personen oder schwangeren Personen können nun geimpft werden.

Eine genaue Auflistung können Sie der Coronavirus-Impfverordnung entnehmen.

Beim Impftermin ist ein Nachweis über die Berechtigung vorzulegen (z.B. Attest über die Erkrankung, Erklärung der schwangeren Kontaktperson oder Entscheidung der Impfkommission).

Die Coronavirus-Impfverordnung enthält seit dem 8.2.2021 auch Regelungen darüber, wer mit welchem Impfstoff geimpft werden kann. 

Derzeit sind drei verschiedene Impfstoffe in Deutschland zur Impfung gegen das Coronavirus verfügbar. Jeder Impfstoff ist auch für eine bestimmte Altersklasse zugelassen:

Impfstoff von BioNTech: Impfung ab 16 Jahren ohne Altersgrenze nach oben

Impfstoff von Moderna: Impfung ab 18 Jahren ohne Altersgrenze nach oben

Impfstoff von AstraZeneca: Impfung ab 60 Jahren ohne Altersgrenze nach oben

Es besteht keine Wahlmöglichkeit hinsichtlich des Impfstoffes für die einzelne Person.

Wenn Sie geimpft werden wollen, benötigen Sie unbedingt einen Termin in einem der beiden Impfzentren.

Dazu müssen Sie sich unter folgendem Link www.impfzentren.bayern in einem Registrierungsportal des Freistaates Bayern anmelden. Dort können Sie von zu Hause aus wichtige Informationen bereitstellen, die im Rahmen der Impfung relevant werden. Auf Basis dieser Daten werden Sie dann in einem zweiten Schritt zu einem späteren Zeitpunkt zu einer elektronischen Terminbuchung von dem für Sie zuständigen Impfzentrum eingeladen.

Im Anschluss an die Terminvereinbarung wird Ihnen mitgeteilt, welche Nachweise (Alter, Vorerkrankung etc.) Sie mit zu Ihrem Impftermin bringen müssen. Ist dies nicht möglich, kann keine Impfung durchgeführt werden.

Seit dem 12. Februar 2021 ist es möglich, dass Sie mit einer E-Mail-Adresse bis zu fünf Personen anmelden.

Alle impfwilligen Personen können sich bereits jetzt für eine Terminvereinbarung registrieren.

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Onlineregistrierung.

Für Personen, die keine Möglichkeit haben, sich selbst online zu registrieren, gibt es die Möglichkeit einer telefonischen Unterstützung durch die Malteser unter 0800 58927992.

Gleichzeitig haben Personen der Altersgruppe der über 80-Jährigen bei Schwierigkeiten bei der Online-Anmeldung die Möglichkeit über ihre Gemeinde vorfrankierte und mit der entsprechenden Adresse bedruckte Postkarten zu erhalten, über die eine unkomplizierte Terminvereinbarung möglich ist.

Auch wenn Ihre Registrierung oder Anmeldung über die Hotline schon mehrere Wochen her ist, müssen Sie nicht beunruhigt sein. Bei der Knappheit des Impfstoffes und der Vielzahl höchstpriorisierter Personen, kann es sein, dass Sie erst in einigen Wochen einen Impftermin erhalten können.

Bürgerinnen und Bürger können seit dem 01. März dieses Jahres einen Antrag auf Einzelfallprüfung für eine Corona-Impfung stellen. Seltene Erkrankungen können bei der Impfkommission zur Prüfung gegeben werden und es wird festgestellt in welche Priorität sie dadurch gegebenenfalls fallen.

Die Bürgerinnen und Bürger können sich seit dem 1. März, auf der Webseite der Impfkommission unter https://www.impfkommission.bayern/bayimpfkom informieren und die notwendigen Antragsformulare herunterladen. Die Anträge können elektronisch oder per Post eingereicht werden. Nötig für einen Antrag sind auch Kopien von ärztlichen Unterlagen, die den jeweiligen Härtefall dokumentieren. Die finalen Atteste der Kommission werden ausschließlich auf dem Postweg verschickt.

Ziel ist, dass Antragstellerinnen und Antragsteller innerhalb von zwei Wochen einen Bescheid bekommen, mit dem sie sich an ihr Impfzentrum wenden können. Bei einem hohen Antragsaufkommen und gerade in der Anfangsphase sind aber Verzögerungen nicht ausgeschlossen. In diesem Fall werden die Betroffenen darüber informiert.

Der Impfstoff wird zentral von der Bundesregierung an die Bundesländer verteilt. Diese wiederum verteilen den Impfstoff inzwischen nach der Bevölkerungszahl an die Landkreise und kreisfreien Städte. Der Landkreis Eichstätt hat keinen Einfluss auf die Liefermenge und kann nur so viele Impfungen vornehmen, wie der zugewiesene Impfstoff zulässt. Der Impfstoff muss sowohl für Erst- als auch Zweitimpfungen verwendet werden.

Weitere Informationen zur Impfung erhalten Sie auch auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung.

Ansprechpartner zur Barrierefreiheit

Menschen mit Behinderung und deren Angehörige können sich unter behindertenbeauftragte@lra-ei.bayern.de bei wichtigen Fragen zur Barrierefreiheit, sowie bei erforderlicher Unterstützung vor und während der Impfung gerne an uns wenden.

Information für Gehörlose 

Der Landkreis Eichstätt hat für die gehörlosen Mitbürgerinnen und Mitbürger eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet, an die Sie ihre Anmeldung, Fragen und Anliegen zur Impfung gegen Corona adressieren können. Unter behindertenbeauftragte@lra-ei.bayern.de beantworten wir gerne Ihre schriftlichen Anfragen. 

Was ist das Corona-Virus?

Es gibt ein neues Virus.
Es heißt: Corona-Virus.
Wir können es mit den Augen nicht erkennen.
Viren verbreiten sich.
Manche Viren machen die Menschen krank.
Wie das Corona-Virus.

Wo gibt es das Corona-Virus?

Es gibt den Virus auf der ganzen Welt.
Auch in Deutschland.

Gegen Corona gibt es eine Impfung.

Impfung heißt:
Man bekommt eine Spitze in den Arm.
Das piekst nur ganz kurz.
3 bis 4 Wochen später wird man nochmal geimpft.
Danach ist man gut gegen die Krankheit geschützt.

Manchmal muss man ein bisschen warten, bis man geimpft werden kann.
Denn am Anfang gibt es nicht genug Impfstoff für alle Menschen.

Erst kommen die Menschen dran, die den Impfstoff am schnellsten brauchen.

Zum Beispiel:
Weil sie schon alt sind.
Oder weil sie viel Kontakt mit kranken Menschen haben.

Aber schon bald können sich alle Menschen impfen lassen.

Wenn man dran ist mit der Impfung,
kann man entscheiden:
Möchte ich mich impfen lassen?
Oder möchte ich mich nicht impfen lassen.

Man muss nichts für die Impfung bezahlen.

Die meisten Menschen werden nicht  so schlimm krank.
Sie werden wieder gesund.

Aber für manche Menschen ist das Corona-Virus sehr gefährlich.

Manche Menschen sterben durch das Corona-Virus.
Deshalb müssen Sie sich schützen.
Und Sie müssen andere Menschen schützen,
dass andere Menschen das Corona-Virus nicht bekommen.

Klicken Sie auf:

Erklärung zum Fragebogen

Information über die Impfung

Erklärung zu den Formularen

für weitere Informationen in leichter Sprache.

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