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Suchtspezifische Arbeit im Landkreis als Schwerpunkt

Frühjahrstreffen des „Arbeitskreis Sucht“ - Neues Hilfsangebot

Gute Vernetzung, fachübergreifende Kooperation und regelmäßiger fachlicher Gedankenaustausch kennzeichnen den „Arbeitskreis Sucht“ im Landkreis Eichstätt seit seiner Gründung im Jahre 1982. Das Fachgremium, dessen Geschäftsführung beim Sachgebiet Gesundheitswesen des Landratsamtes angesiedelt ist und von Sozialpädagogin Christine Feil ausgeübt wird, traf sich zur jüngsten Sitzung in Eichstätt am Gelände der Polizeiinspektion Eichstätt und beleuchtete die aktuelle Situation der suchtspezifischen Arbeit. In der Arbeitsgruppe sind Vertreter aus Landratsamt, Bezirk, Schulen, Jugendarbeit (KJR, KoJa, Juze Eichstätt), Blaues Kreuz, Caritas, Integra, Polizei, Bewährungshilfe der Region 10, Kliniken, Ärzte, Krankenkassen, Bayerischer Landessportverband, Arbeitsagentur, Apotheken sowie der Selbsthilfe Sucht (Blaues Kreuz, Kreuzbund und AA) zusammengeschlossen. Das Plenum tauscht sich aus, plant und koordiniert die erforderliche Suchthilfe im Landkreis. Es informiert die Mitglieder und die Öffentlichkeit über Entwicklungen und Hilfen zur Suchtprävention und Suchttherapie und trifft sich zweimal im Jahr an unterschiedlichen Örtlichkeiten im Landkreis. Das Forum arbeitet eng mit der übergeordneten Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) zusammen.

 

Nun konnte das Suchthilfeangebot erweitert werden: Der Landkreis Eichstätt betreibt seit dem 1. März 2019 eine Suchtberatungsstelle für Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren. Diese ist angegliedert an das Blaue Kreuz in Eichstätt. Damit erweitert das Blaue Kreuz sein Hilfsangebot von den Erwachsenen bis hin zu den Jugendlichen (Suchtberatungsstelle für Jugendliche im Blauen Kreuz, Ostenstraße 31, Tel.: 08421/9088133, oder suchtberatung.eichstaett@blaues-kreuz.de). Ivica Lasic, 1. Sprecher des AK, begrüßte beim jüngsten Treffen sowohl Landrat Anton Knapp als auch Oberbürgermeister Andreas Steppberger, die beide Mitglieder des AK Sucht sind und sich beide erfreut über das erweiterte Hilfsangebot und die hervorragende Kooperation der Fachvertreter zeigten. Auf dem Programm der Frühjahrssitzung stand u.a. die Drogensituation im Landkreis Eichstätt, die Präventionsarbeit der PI Eichstätt und das Thema „Trinken im öffentlichen Raum“, wobei hier die Erfahrungen am Beispiel Altstadtfest Eichstätt zur Sprache kamen. Die Eindämmung des Drogen- und Suchtproblems bleibt eine wichtige politische und gesellschaftliche Herausforderung in Deutschland. Die Kooperation der Suchthilfe mit angrenzenden Hilfesystemen, vor allem den medizinischen und den psychiatrischen, ist von großer Bedeutung. „Neben der wichtigen Vernetzung zur therapeutischen Hilfestellung ist der Arbeitskreis aber auch präventiv in Schulen und Einrichtungen tätig und führt regelmäßige Infoaktionen durch“, erläutert Geschäftsführerin Christine Feil.                                                                                                         pp

 

 

 

Die jüngste Sitzung des Fachgremiums „AK Sucht“ des Landkreises Eichstätt fand bei der Polizeiinspektion Eichstätt statt, wo die Experten von Gastgeber und Hausherr EPHK Heinz Rindlbacher begrüßt wurden.                                                                                           

Foto: Preis

Kategorien: Presse