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Umweltbildung für die Jüngsten

Frühjahrsblüher-Knollen für den Eichstätter Kindergarten St. Walburg übergeben

Rund 400 Pflanzknollen von Tulpen, Narzissen und Krokussen verteilte Landrat Anton Knapp als Vorsitzender des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege des Landkreises zusammen mit Äbtissin M. Franziska Kloos OSB an die Buben und Mädchen des Eichstätter Kindergartens St. Walburg. Über einen Zeitraum von zwei Jahren soll in allen Kindergärten im Landkreis das Thema „Frühjahrsblüher“ in den Vordergrund gerückt werden. Nach einer entsprechenden Information an die Leitungen von Kinderbetreuungseinrichtungen im Landkreis hatten sich 49 Einrichtungen im Landkreis mit einem Beteiligungswunsch zurückgemeldet. Peter Hecker, Fachberater für Gartenbau und Landespflege im Landratsamt Eichstätt, hatte fachliche Unterstützung geleistet und über 18.000 Stück Pflanzknollen besorgt. Die Aktion wird vom Natur- und Umweltprogramm des Landkreises Eichstätt 2018 finanziell gefördert, für 2019 ist eine Mal- bzw. Bastelaktion zum Thema durch den Kreisverband für Gartenbau und Landespflege geplant, die in eine Ausstellung in den Räumen des Landratsamtes münden wird.

Dem Kreisverband wie auch Landrat Knapp und Fachberater Hecker ist es ein Anliegen, gerade Kinder und deren Eltern zu ermutigen, ihren Beitrag zum Schutz und zur Pflege der Umwelt zu leisten. „Naturräume zum Spielen, Lernen, Erholen und Arbeiten wecken gerade heute Interesse an der Natur und können Erlebnisräume werden“, betonte der Landkreischef vor Ort im Kindergarten St. Walburg. Die sinnliche Begegnung mit den Pflanzen unserer Heimat sei eine wichtige Basis für die kindliche Entwicklung, fördere Kreativität und Verständnis für Zusammenhänge und wecke Verantwortungsbewusstsein für den Erhalt der Lebensgrundlagen. „Kinder benötigen Raum und Möglichkeiten zur spielerischen Auseinandersetzung mit Natur und Heimat, was wäre dazu besser geeignet als eine gemeinsame Pflanzaktion“, so Knapp. Auch Peter Hecker bekräftigte, wie wichtig es sei, Kinder in der frühkindlichen Entwicklung an Naturkreisläufe heranzuführen: „Im Garten können schon die Kleinen aktiv mit Pflanze und Boden in Berührung kommen, Selbstgeschaffenes im Wachsen erleben und wertschätzen sowie einen Beitrag zur ökologischen Vielfalt leisten.“ Der Fachberater erläuterte schließlich kindgerecht, welchen Standort und welche Pflanztiefe jede Sorte benötigt und wann man gießen und düngen muss. Einrichtungsleiterin Silvia Schütz bedankte sich im Namen der Erzieherinnen und Kinder für die „botanische Lieferung“ und versprach, den Kreisverband für Gartenbau und Landespflege über die Erfahrungen mit den Pflanzknollen auf dem Laufenden zu halten. Auf Wunsch unterstützen örtliche Gartenbauvereine beteiligte Kinderbetreuungseinrichtungen übrigens bei der Pflanzung.                                                                                                       pp

 

 Fotos: Preis

Zwei Päckchen Pflanzknollen durften die Buben und Mädchen des Kindergartens St. Walburg aus den Händen von Landrat Anton Knapp (li.) entgegennehmen. Auch Silvia Schütz (2.v.li.), Fachberater Peter Hecker, Äbtissin M. Fanziska Kloos OSB sowie Priorin M. Fides Nossek OSB freuten sich sichtlich über die gelungene Aktion.

                                                                                                                             

Kategorien: Presse