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Vielfalt im Hausgarten kontra Stein- oder Kieswüste

Der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Eichstätt besuchte

im Rahmen seiner diesjährigen Lehr- und informationsfahrt zwei sehenswerte Objekte. So stand z.B. die Staudengärtnerei Gaißmayer nahe Illertissen im Mittelpunkt. Gemäß der Philosophie der guten Staudengärtnertradition wird ein umfangreiches Sortiment kultiviert verbunden mit einer außergewöhnlich großen Anlage von Schau- und Mutterpflanzenquartieren. Neuheiten werden mit großer Sorgfalt geprüft, bevor sie ins Sortiment aufgenommen werden. Weit mehr als 3000 aufgepflanzte Arten und Sorten werden derzeit in der Gärtnerei beobachtet und kultiviert! Der Erhalt von Sortenechtheit ist ein besonderes Anliegen. Der größte Teil der Pflanzen wird deshalb im eigenen Haus kultiviert. Bei einem begrenzten Anteil des Sortimentes kooperiert Gaißmayer jedoch mit ausgesuchten Partnerbetrieben. Gründe hierfür sind zum einen der schwere Illertissener Boden, zum anderen erfolgt die Zusammenarbeit mit bewährten Zulieferern, die aufgrund ihrer Spezialisierung mit deutlich weniger Aufwand vergleichbar gute oder sogar bessere Ergebnisse erzielen. Bei den Besuchern will die Gärtnerei Begeisterung für die Schönheit und Vielfalt der Pflanzenwelt wecken und vermitteln – und natürlich die Liebe zur Gartenkultur. Die Staudengärtnerei Gaißmayer produziert nach den hohen Standards eines zertifizierten Bio-Betriebs! Auf die Frage warm dies, kam als Antwort; „weil es zutiefst unserer Haltung entspricht! Sichtbarste Bestätigung für unsere Arbeit aus Überzeugung sind gesunde, vital wachsende und widerstandsfähige Pflanzen. Bio-Betrieb zu sein, bedeutet gleichzeitig, aktiven Mitarbeiterschutz zu betreiben: Bei uns muss niemand mit chemischem Gift hantieren“!

 

Der Kreismustergarten bei Weißenhorn, im Eigentum des Landkreises Neu-Ulm, erfährt seit seiner Gründung im Jahr 1987 auch weit über die Landkreisgrenzen hinaus Anerkennung, Wertschätzung und großen Zuspruch. Der Garten hat eine Gesamtfläche von nahezu 9.000 qm und ist aufgeteilt in die Bereiche Rosen- und Bauerngarten, Gemüsegarten, Kompostplatz, Beerenobstsortiment, Kern- und Steinobstanbau, Staudenpflanzung, Sommerflor, Blumenwiese und Teichpflanzung. Ein Bienenstand unterstützt den Erlebniswert und die Fruchtbarkeit des Gartens. Landrat Thorsten Freudenberger, der 1. Vorsitzende des Gartenbau-Kreisverbandes Neu-Ulm erwähnt in seinem Grußwort, dass diese Einrichtung mittlerweile verstärkt genutzt wird für gartenbauliche Kurse und Fachvorträge zu verschiedensten Themen, aber auch als gartenbauliche Bildungsstätte zur Gestaltung artenreich strukturierter Gärten dient.

 

 Foto: Hecker

Kategorien: Presse