Zweitimpftermine mit AstraZeneca bleiben bestehen

9 Wochen zwischen den Impfungen ausreichend

Derzeit stehen die ersten Zweitimpftermine für Bürgerinnen und Bürger an, die Ihre Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben. Zunächst wurden Zweitimpftermine mit AstraZeneca für 9 Wochen nach der Erstimpfung vergeben, inzwischen rät die Ständige Impfkommission dazu, die Zweitimpfung nach 12 Wochen zu machen.

Aus medizinischer Sicht, so der Ärztliche Leiter der Impfzentren im Landkreis Eichstätt, Dr. Sigurd Eisenkeil, ist eine Zweitimpfung bereits nach 9 Wochen unbedenklich. Die Bürger, deren Zweittermin nach 9 Wochen angesetzt wurde, sollen diesen auch wahrnehmen. Eine Verschiebung nach hinten wird durch die Impfzentren nicht vorgenommen.

Alle über Sechzigjährigen erhalten, wie von der Ständigen Impfkommission auch empfohlen, bei der Zweitimpfung den Impfstoff von AstraZeneca. Für Zweitimpfungstermine bei Bürgerinnen und Bürgern unter 60 Jahren wird ein sogenannter mRNA-Impfstoff von BionTech oder Moderna bereitgehalten. Im Gespräch mit dem Impfarzt vor Ort besteht nach individueller Risikoeinschätzung aber die Möglichkeit bei der Zweitimpfung auch den Impfstoff von AstraZeneca zu erhalten. Dies wird jeweils personenbezogen in den Impfzentren beim Zweitimpftermin entschieden. Im Vorfeld muss somit nichts veranlasst werden.