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Einbürgerungen

Einbürgerung

Einbürgerung ist die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit an eine Ausländerin oder einen Ausländer. Die Einbürgerung erfolgt grundsätzlich nur auf Antrag.

Einbürgerungsanträge müssen vom Einbürgerungsbewerber bzw. der Einbürgerungsbewerberin persönlich ausgefüllt und bei der Staatsangehörigkeitsstelle abgegeben werden.

Welche Unterlagen dem Einbürgerungsantrag beizufügen sind, richtet sich nach der für die Einbürgerung maßgeblichen Rechtsgrundlage und den persönlichen Verhältnissen des Antragstellers bzw. der Antragstellerin. Der Einbürgerungsbewerber bzw. die Einbürgerungsbewerberin erhält bei der Staatsangehörigkeitsbehörde das Antragsformular, eine Übersicht der benötigten Dokumente und kann einen Termin für die Antragsabgabe vereinbaren.

Ein Anspruch auf Einbürgerung besteht, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

     

  • seit acht Jahren rechtmäßig gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland (Frist wird nach erfolgreichem Besuch eines Integrationskurses auf sieben Jahre verkürzt; bei besonderen Integrationsleistungen kann sie auf sechs Jahre verkürzt werden)
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  • Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
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  • Besitz eines unbefristeten Aufenthaltsrechts, einer Blauen Karte EU oder einer Aufenthaltserlaubnis (ausgenommen sind Aufenthaltserlaubnisse nach §§ 16, 17, 17a, 20, 22, 23 Abs. 1, 23a, 24 und 25 Abs. 3 bis 5 des Aufenthaltsgesetzes)
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  • eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts (auch für unterhaltsberechtigte Familienangehörige) ohne Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II
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  • Aufgabe bzw. Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit (ausgenommen Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der EU oder der Schweiz und besondere Fälle im Sinne des § 12 Abs. 1 StAG)
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  • Keine Verurteilung wegen einer Straftat
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  • Ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache (entspricht mindestens Sprachniveau B1)
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  • Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland
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Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt, kommt beim Vorliegen eines öffentlichen Interesses unter bestimmten Voraussetzungen für eine Einbürgerung im Rahmen des Ermessens in Betracht.

Grundsätzlich werden für die Einbürgerung Gebühren in Höhe von 255,00€ pro Person fällig. Für Minderjährige Kinder ohne eigenes Einkommen, die gemeinsam mit den Eltern eingebürgert werden, fallen Gebühren in Höhe von 51,00€ pro Person an.

Hinweise: Beratung und Antragsabgabe grundsätzlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter 08421/70-141!

Anschrift

Landratsamt Eichstätt - Dienststelle Weißenburger Straße 17

Weißenburger Straße 17
85072 Eichstätt
Adresse in Google Maps anzeigen
Telefon: 08421/70-0
Fax: 08421/70-345

Öffnungszeiten

Beachte: Grundsätzlich Terminvereinbarung notwendig! --- Mo, Mi, Do und Fr 8.00 - 12.00 Uhr, Di und Do zusätzl. 14.00 - 16.00 Uhr;
Öffentliche Verkehrsmittel: DB und Busse - Bahnhof Eichstätt-Stadt; Stadtbuslinie - Haltestelle Residenzplatz