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Flurbereinigungsgesetz (bis zum Abschluss des Flurbereinigungsverfahrens)

Die Flurneuordnung leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Grundlagen einer nachhaltigen Landnutzung. Sie bietet insbesondere mit dem Boden- und Flächenmanagement eine Fülle von Ausgleichsmöglichkeiten, mit denen es in aller Regel gelingt, ein hohes Maß an Zustimmung zu erzielen. In der Flurneuordnung wirken die Beteiligten und Bürger bei der Vorbereitung, Planung und Ausführung aktiv mit. Die Flurneuordnung ist ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Die Anpassung der Wirtschaftsflächen nach Lage, Form und Größe an die durch den fortschreitenden Agrarstrukturwandel veränderten betrieblichen Erfordernisse und die Erschließung der Flurlagen durch ein zweckmäßiges Wege- und Gewässernetz führen zu einer erheblichen Einsparung an Arbeitszeit und Kosten. Um dieses Ziel zu erreichen, wird neben einer Zusammenlegung von Eigentumsflächen verstärkt auch die Verbesserung der Pachtstrukturen durch Abschluss von neuen Nutzungsregelungen (Freiwilliger Nutzungstausch) angestrebt. Mit eigentumsfreundlichen und flächensparenden Lösungen der zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, Wasserwirtschaft oder Verkehrsplanungen bestehenden Landnutzungskonflikte trägt die Flurneuordnung darüber hinaus zur Sicherung der Wettbewerbskraft der Betriebe bei und stärkt gleichzeitig die Standortfaktoren ländlicher Gemeinden und Regionen. Der ökonomische Aufgabenbereich der Flurneuordnung ist untrennbar mit der Erhaltung der ökologischen Vielfalt und der landschaftlichen Schönheit der Kulturlandschaft verbunden. Es ist daher eigenständiger Auftrag der Flurneuordnung, die natürlichen Lebensgrundlagen und die über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft in Bayern im Interesse künftiger Generationen zu erhalten und nachhaltig weiter zu entwickeln. Ansprechpartner ist die örtlich zuständige Direktion für Ländliche Entwicklung im betreffenden Regierungsbezirk. Die Dorferneuerung ist ein Programm der Bayerischen Staatsregierung für ländlich strukturierte Gemeinden oder Gemeindeteile bis zu 2000 Einwohnern. Ansprechpartner für dieses Programm ist die Direktion für Ländliche Entwicklung im betreffenden Regierungsbezirk. Durch die Dorferneuerung sollen die örtlichen Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft verbessert, der heimatliche Lebensraum der Landbewohner gestärkt, das Bewusstsein für die dörfliche Lebenskultur vertieft, der eigenständige Charakter ländlicher Siedlungen und die Kulturlandschaft erhalten sowie die ökonomischen, ökologischen und kulturellen Potenziale der ländlichen Räume gestärkt werden. Damit sollen die Dörfer auf künftige Erfordernisse vorbereitet und eine nachhaltige Ortsentwicklung ausgelöst werden. Die Dorferneuerung baut auf eine aktive Mitwirkung der Bürger bei der Vorbereitung, Planung und Ausführung. Sie soll das selbstverantwortliche Handeln auf dörflicher und überdörflicher Ebene anregen. Da die Themen und Probleme der Dörfer heute vielfältig und komplex sind, ist ein von allen getragenes Leitbild für jedes Dorf von großer Bedeutung. Aufbauend auf dem Leitbild werden in der Dorferneuerung die speziellen Potenziale des Dorfes zu positiven Standortfaktoren ausgebaut und tragen damit zu einer nachhaltigen ländlichen Lebensqualität bei.

Gesetzliche Grundlagen

Flurbereinigungsgesetz, Gesetz zur Ausführung des Flurbereinigungsgesetzes

Anschrift

Landratsamt Eichstätt

Residenzplatz 1
85072 Eichstätt
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Telefon: 08421/70-0
Fax: 08421/70-222

Öffnungszeiten

Mo - Fr 08.00 - 12.00 Uhr; Do zusätzlich 14.00 - 16.00 Uhr;

Öffentliche Verkehrsmittel: DB und Busse - Bahnhof Eichstätt-Stadt; Stadtbuslinie - Haltestelle Residenzplatz (Zulassung abweichend)