Futtermittelüberwachung

Nicht nur die BSE-Krise, sondern auch Futtermittelskandale, wie beispielsweise Nitrofen oder MPA haben gezeigt, dass die Futtermittelkontrolle nach wie vor eine sehr wichtige Aufgabe ist.

Die Organisation der amtlichen Futtermittelüberwachung wurde in Bayern nach dem Auftreten von BSE von Grund auf neu strukturiert:

  

Zuständig für den Vollzug des Futtermittelrechts ist zentral für ganz Bayern das Sachgebiet Futtermittelrecht an der Regierung von Oberbayern

(ROB). Hauptaufgaben des Vollzugs sind das Ziehen von Futtermittelproben bei Herstellern, Händlern, Landwirten und an den Grenzeingangsstellen, sowie das Einleiten von Maßnahmen bei Verstößen gegen futtermittelrechtliche Vorschriften, die Abwicklung von Zulassungsverfahren, Buchprüfungen, usw.
 

 

An den Landratsämtern wurde die Stelle des Veterinärassistenten neu geschaffen. Der Veterinärassistent nimmt als Mitarbeiter des Veterinäramtes veterinärrechtliche und futtermittelrechtliche Aufgaben wahr und ist zuständig für die Ziehung von Futtermittelproben bei tierhaltenden Landwirten und im Landkreis angesiedelten Futtermittelherstellern bzw. –händlern.

Die Proben werden im Labor entsprechend eines Probenplans auf unterschiedliche Parameter untersucht, u.a. auch auf das Vorhandensein von tierischen Bestandteilen, Mycotoxinen, Zusatzstoffen etc.
 
Informationen zum Thema Futtermittel:

- Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
- Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
- Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
- Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
- Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Registrierung von Futtermittelhersteller, Händler und Landwirte (Regierung von Oberbayern)


Mitteilungs- und Übermittlungspflicht nach § 44a LFGB

Nach § 44a Absatz 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) in Verbindung mit § 2 der Mitteilungs- und Übermittlungsverordnung sind die Lebensmittel- und
Futtermittelunternehmer verpflichtet, ihnen vorliegende Ergebnisse zu Dioxinen und polychlorierten Biphenylen (PCB) an die zuständigen Behörden zu
melden
.
Die zuständigen Behörden der Länder leiten gemäß § 44a Absatz 2 LFGB in Verbindung mit § 3 Absatz 2 der Mitteilungs- und Übermittlungsverordnung die ihnen vorliegenden Untersuchungsergebnisse zu Dioxinen und PCB
bis zum 15. Tag eines Monats für den Vormonat an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) weiter, welches quartalsmäßig zu diesen Befunden berichtet.


 

Aufgaben / Dienstleistungen

Links

Informationen des BayernPortals

Anschrift

Landratsamt Eichstätt - Dienstleistungszentrum Lenting

Bahnhofstraße 16
85101 Lenting
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Telefon: 08421/70-0
Fax: 08421/70-488

Öffnungszeiten

Mo - Fr 08.00 - 12.00 Uhr; Do zusätzlich 14.00 - 16.00 Uhr;
(Zulassung abweichend)

Öffentliche Verkehrsmittel: Busse Haltestelle Lenting Landratsamt; Linien 9221, 9230, 9235 und 9236

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