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Tierseuchenbekämpfung

Im Rahmen der amtlichen Tiergesundheitsüberwachung wird die Einhaltung tiergesundheitsrechtlicher Bestimmungen kontrolliert. Der routinemäßigen Überwachung unterliegen die Halter landwirtschaftlicher Nutztiere, einschließlich der Bienen, unabhängig davon, ob die Tätigkeit gewerbsmäßig ausgeübt wird oder nicht.

Nutzvieh unterliegt entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen regelmäßigen Kontrolluntersuchungen, deren Kosten in der Regel von der Bayerischen Tierseuchenkasse übernommen werden. Wird im Ergebnis dieser Untersuchungen festgestellt, dass Tiere mit Seuchenerregern befallen sind, müssen geeignete Maßnahmen eingeleitet werden um die weitere Verbreitung der Seuche zu verhindern, da ansonsten erhebliche wirtschaftliche Verluste eintreten können. Ebenso sind beim Auftreten einer Zoonose (vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheit) sofort wirksame Schutzmaßnahmen einzuleiten.

Anzeigepflichtige Tierseuchen

Unter den Begriff der anzeigepflichtigen Tierseuchen fallen Krankheiten, die sowohl das landwirtschaftschaftliche Nutzvieh, als auch die Haus- und Heimtiere betreffen. Während beim Nutztier die  Gesunderhaltung der Bestände im Vordergrund (z.B. Schweinepest, Maul- und Klauenseuche) steht, überwiegt bei den anzeigepflichtigen Tierseuchen der Haus- und Heimtiere die Gefahr der Übertragung auf den Menschen, sogenannte Zoonosen (Tollwut).

Nicht alle Tierkrankheiten sind anzeigepflichtige Tierseuchen. Die staatlichen Maßnahmen zum Schutz der Tiere setzen bei den Fällen ein, wo der einzelne Besitzer seinen Bestand allein  vor Verlusten nicht schützen kann. Maßnahmen sind jedoch nur notwendig wenn die Seuche eine volkswirtschaftliche Bedeutzng hat und/oder die menschliche Gesundheit gefährdet. Die Anzeigepflicht bewirkt, dass Tierseuchen frühzeitig erkannt und getilgt werden können, bevor es zu einer größeren Verbreitung kommen kann.

Anzeigepflichtig ist nicht nur der Ausbruch einer Tierseuche, also die amtliche Feststellung der Krankheit, sondern auch der Seuchenverdacht.

Die Anzeige ist von allen Personen, die beruflich Umgang mit Tieren haben, an das zuständige Veterinäramt zu melden.

Meldepflichtige Tierkrankheiten

Neben den anzeigepflichtigen Tierseuchen  sind im Tierseuchenrecht noch die meldepflichtigen Tierkrankheiten vertreten. Diese werden in der Regel nicht staatlich bekämpft aber ihr Auftreten muß ständig im Überblick gehalten werden, um gegebenenfalls die Notwendigkeit staatlicher Maßnahmen prüfen zu können.

Zur Meldung verpflichtet sind Tierärzte und Leiter der staatlichen Veterinäruntersuchungsämter, der Tiergesundheitsämter oder sonstiger öffentlicher oder privater Untersuchungsstellen. Die Meldung ist unverzüglich an die nach Landesrecht zuständigen Stellen (in der Regel das Veterinäramt) zu erstatten.

Anzeige- und Meldepflichtige Tierseuchen

Weitere Schwerpunkte der amtstierärztlichen Tätigkeit sind die Überwachung des Viehverkehrs und der Tierkennzeichnung. Festgestellte Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten werden entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen verfolgt und geahndet.




Aktuelles: Afrikanische Schweinepest

Untersuchung aller verendeten Wildschweine im Sinne eines Frühwarnsystems (Probenmaterial erhältlich im Veterinäramt Eichstätt).

Hierzu wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20 € an private Jäger gewährt. Die Aufwandsentschädigung ist von den Jägern beim Bayerischen Jagdverband zu beantragen, wird von dort gesammelt und geprüft an das LGL weitergeleitet und vom LGL ausbezahlt.


Warnhinweise des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (Schweinepestflyer BMEL)



 

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Bahnhofstraße 16
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Fax: 08421/70-488

Öffnungszeiten

Mo - Fr 08.00 - 12.00 Uhr; Do zusätzlich 14.00 - 16.00 Uhr;

Öffentliche Verkehrsmittel: Busse Haltestelle Lenting Landratsamt; Linien 9221, 9230, 9235 und 9236

(Zulassung abweichend)