Nachhaltigkeit: Landkreis Eichstätt

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17 ZIELE FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Im Jahr 2015 hat die Weltgemeinschaft die Agenda 2030 verabschiedet und damit 17 globale Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals (SDGs), für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung gesetzt. Die Agenda ist ein Fahrplan für die Zukunft, mit dem weltweit ein menschenwürdiges Leben ermöglicht und dabei gleichsam die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft bewahrt werden.

    Die Agenda 2030 nennt fünf Kernbotschaften, die den 17 Zielen als Handlungsprinzipien vorangestellt sind:

    1. Die Würde des Menschen im Mittelpunkt,
    2. den Planeten schützen,
    3. Wohlstand für alle fördern,
    4. Frieden fördern und
    5. Globale Partnerschaften aufbauen.

    ZIEL 1: ARMUT IN ALLEN IHREN FORMEN UND ÜBERALL BEENDEN.

    • Das Ende der extremen Armut: Bis 2030 soll die Anzahl der Menschen, die in extremer Armut leben, das heißt von weniger als 2,15 US-Dollar pro Tag leben, reduziert werden.
    • Zugang ermöglichen: Alle Menschen sollen gleiche Rechte und Chancen beim Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, Vermögen und natürlichen Ressourcen haben.
    • Verringerung von Ungleichheit: Wirtschaftliche Chancen sollen gerecht verteilt werden, um sozialen Ausschluss und Ungerechtigkeit zu minimieren.

    Was kann getan werden?

    • Spende an Hilfsorganisationen
    • Leiste freiwilligenarbeit in lokalen Gemeinschaften

    ZIEL 2: DEN HUNGER BEENDEN, ERNÄHRUNGUNGSSICHERHEIT UND EINE BESSERE ERNÄHRUNG ERREICHEN UND EINE NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT FORDERN

    • Ernährungssicherheit: Beseitigung von Hunger und Mangelernährung weltweit.
    • Nachhaltige Landwirtschaft: Nachhaltige Landwirtschaftspraktiken fördern und den Zugang zu Ressourcen für Beschäftigte in der Landwirtschaft.
    • Bessere Ernährung: Alle Menschen sollen sich gesund und ausgewogen ernähren können.

    Was kann getan werden?

    • Auf den eigenen Konsum achten (Lebensmittelverschwendung reduzieren)
    • Spenden von Lebensmitteln, Engangement bei der Tafel

    ZIEL 3: EIN GESUNDES LEBEN FÜR ALLE MENSCHEN JEDEN ALTERS GEWÄHRLEISTEN UND IHR WOHLERGEHEN FÖRDERN

    • Krankheitsprävention: Alle Menschen sollen vor übertragbaren Krankheiten (wie Aids oder Tuberkulose) und vor nicht übertragbaren Krankheiten (wie Krebs oder Diabetes) geschützt werden.
    • Gesundheitssysteme stärken: Allen Menschen soll der Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung gewährleistet werden.
    • Selbstbestimmte Familienplanung: Allen Frauen und Mädchen soll Zugang zu Verhütungsmitteln gesichert werden.

    Was kann getan werden?

    • Wertschätzung von Personal im Pflegedienst
    • Blutspenden, Registrierung bei der DKMS

    ZIEL 4: INKLUSIVE, GLEICHBERECHTIGTE UND HOCHWERTIGE BILDUNG GEWÄHRLEISTEN UND MÖGLICHKEITEN LEBENSLANGEN LERNENS FÜR ALLE FÖRDERN

    • Bildungszugang für alle: Zugang zu qualitativ hochwertiger, inklusiver Bildung für alle, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Behinderung.
    • Geschlechtergleichheit im Bildungswesen: Beseitigung von geschlechtsspezifischen Bildungsungleichheiten und Förderung der Teilhabe von Mädchen und Frauen in Bildungseinrichtungen.
    • Lebenslangen Lernens: Menschen fördern, kontinuierlich neue Fähigkeiten zu erwerben und ihr Wissen zu erweitern

    Was kann getan werden?

    • Nachhilfe und Hilfe für benachteiligte Kinder
    • Büchertauschbörsen

    ZIEL 5: GESCHLECHTERGLEICHSTELLUNG ERREICHEN UND ALLE FRAUEN UND MÄDCHEN ZUR SELBSTBESTIMMUNG BEFÄHIGEN

    • Gleichstellung und Ermächtigung: Ziel 5 strebt die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen an und will Frauen und Mädchen stärken.
    • Beendigung geschlechtsspezifischer Gewalt: Das Ziel ist die Beendigung von geschlechtsspezifischer Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen und Mädchen.
    • Teilhabe an Entscheidungsprozessen: Ziel 5 fordert die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen in politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entscheidungsprozessen.

    Was kann getan werden?

    • Engeagement gegen geschlechtsspezifische Gewalt
    • Gleichberechtigung in der Kinderbetreuung und Care-Arbeit
    • Bewusstes Brechen mit Klischees im Alltag

    ZIEL 6: VERFÜGBARKEIT UND NACHHALTIGE BEWIRTSCHAFTUNG VON WASSER UND SANITÄRVERSORGUNG FÜR ALLE GEWÄHRLEISTEN

    • Universaler Zugang zu Wasser: Ziel ist der Zugang zu sicherem und erschwinglichem Trinkwasser für alle.
    • Verbesserte Sanitäreinrichtungen: Zugang zu angemessenen Sanitäreinrichtungen und die Hygiene in Gemeinden ermöglichen.
    • Effizienter Umgang mit Wasserressourcen: Das Ziel fördert die nachhaltige Bewirtschaftung von Wasserressourcen und den Schutz von Ökosystemen.

    Was kann getan werden?

    • Wassersparen im Alltag
    • Regenwassernutzung im Haushalt (z.B. Zisternen)
      

    ZIEL 7: ZUGANG ZU BEZAHLBARER; VERLÄSSLICHER, NACHHALTIGER UND MODERNER ENERGIE FÜR ALLE SICHERN

    • Zugang zu erschwinglicher Energie: Universeller Zugang zu erschwinglicher und zuverlässiger Energie.
    • Förderung erneuerbarer Energien: Der Anteil erneuerbarer Energie am globalen Energiemix soll deutlich erhöht werden.
    • Effiziente Energieverwendung: Förderung der Energieeffizienz und den Verbrauch fossiler Brennstoffe reduzieren.

    Was kann getan werden?

    • Energiesparen im Alltag und Umstellung auf Öko-Strom
    • Installation von erneuerbaren Energien (z.B. Photovoltaikanlagen, Balkonkraftwerke)
    • Nutzung des ÖPNV

    ZIEL 8: DAUERHAFTES, BREITENWIRKSAMES UND NACHHALTIGES WIRTSCHAFTSWACHSTUM, PRODUKTIVE VOLLBESCHÄFTIGUNG UND MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT FÜR ALLE FÖRDERN

    • Anständige Arbeitsplätze: Sichere, gerechte und inklusive Arbeitsmöglichkeiten für alle Menschen.
    • Wirtschaftswachstum fördern: Nachhaltiges Wirtschaftswachstum, das Arbeitsplätze schafft und die Lebensqualität verbessert.
    • Schutz der Arbeitsrechte: Schutz von Arbeitsrechten und die Bekämpfung von Zwangsarbeit und Menschenhandel:

    Was kann getan werden?

    • Kauf von nachhaltg fairen Produkten (Fairetrade-Siegel)
    • Produkte langlebig verwenden (z.B. reparieren statt wegwerfen)
    • Refurbished und Second Hand kaufen

    ZIEL 9: WIDERSTANDSFÄHIGE INFRASTRUKTUR AUFBAUEN, BREITENWIRKSAME UND NACHHALTIGE INDUSTRIALISIERUNG FÖRDERN UND INNOVATIONEN UNTERSTÜTZEN

    • Nachhaltige Industrialisierung: Nachhaltige und integrative Industrialisierung fördern, die Arbeitsplätze schafft und Wohlstand erhöht.
    • Förderung von Innovationen: Technologieentwicklung und Innovation, um nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.
    • Ausbau qualitativer Infrastruktur: Ausbau zuverlässiger und nachhaltiger Infrastruktur, um die Lebensqualität zu verbessern.

    Was kann getan werden?

    • Solidarische Produktionssysteme fördern (fairtrade und solidarische Landwirtschaft)
    • Unterstützung von Start-Ups

    ZIEL 10: UNGLEICHHEIT IN UND ZWISCHEN LÄNDERN VERRINGERN

    • Reduzierung von Ungleichheit: Förderung sozialer, wirtschaftlicher und politischer Inklusion für benachteiligte Bevölkerungsgruppen.
    • Chancen nutzen: Alle Menschen sollen – unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Herkunft oder sozialem und wirtschaftlichem Status – gleiche Möglichkeiten haben.
    • Stärkung der Repräsentation: Stimmen und Bedürfnisse marginalisierter Gemeinschaften stärken.

    Was kann getan werden?

    • NGOs unterstützen im Bereich Migration
    • Förderung von Diversität und Inklusion (Kulturfeste, Städepartnerschaften, Sprachkurse)

    ZIEL 11: STÄDTE UND SIEDLUNGEN INKLUSIV, SICHER, WIDERSTANDSFÄHIG UND NACHHALTIG GESTALTEN

    • Nachhaltige Stadtentwicklung: Förderung von sicheren, inklusiven und nachhaltigen Städten und Siedlungen.
    • Zugang zu Verkehrssystemen: Alle Menschen sollen Zugang zu sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Verkehrssystemen haben.
    • Verbesserung der städtischen Resilienz: Städte widerstandsfähig gegenüber Umweltbelastungen machen.

    Was kann getan werden?

    • Fahrrad nutzen oder kurze Wege zu Fuß gehen
    • Auf Mülltrennung achten
    • Grundstücke begrünen

    ZIEL 12: NACHHALTIGE KONSUM- UND PRODUKTIONSMUSTER SCHERSTELLEN

    • Verantwortungsvoller Konsum: Förderung nachhaltigen Konsum und die effiziente Nutzung von Ressourcen.
    • Abfallreduktion: Abfallvermeidung, Recycling und die Umstellung auf umweltfreundliche Produktionsverfahren.
    • Nachhaltige Beschaffung: Behörden sollen bei der Beschaffung nachhaltige Produkte bevorzugen.

    Was kann getan werden?

    • Müllvermeidung, Recycling und Plastikvermeidung
    • Reduktion des eigenen Konsums
    • Bewusstes Reisen

    ZIEL 13: UMGEHEND MASSNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG DES KLIMAWANDELS UND SEINER AUSWIRKUNG ERGREIFEN

    • Anpassung an den Klimawandel: Den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius begrenzen, globale Treibhausgas-Neutralität zur Jahrhundertmitte erreichen.
    • Reduzierung der Emissionen: Eine umfassende Reduzierung der Treibhausgasemissionen, um die Erderwärmung zu begrenzen.
    • Bildung und Bewusstsein: Das Ziel setzt auf Bildung und Bewusstseinsbildung für den Klimaschutz, um gemeinsame Anstrengungen zu fördern

    Was kann getan werden?

    • Eigenen CO2-Fußabdruck senken
    • Beteiligung an Bewusstseinskampagnen, Sensibilisierung des eigenen Umfelds (Vorbildfunktion)

    ZIEL 14: OZEANE, MEERE UND MEERESRESOURCEN IM SINNE NACHHALTIGER ENTWICKLUNG ERHALTEN UND NACHHALTIG NUTZEN

    • Schutz mariner Lebensräume: Erhalt und Schutz der Ozeane, Meere und marinen Lebensräume an.
    • Nachhaltige Fischerei: Förderung nachhaltiger Fischereipraktiken, um die Artenvielfalt der Meeresökosysteme zu bewahren.
    • Verringerung von Meeresverschmutzung: Die Reduzierung von Meeresverschmutzung und Plastikmüll.

    Was kann getan werden?

    • Mikroplastik vermeiden (Kosmetik, Weichspüler)
    • Plastik und Einwegverpackungen vermeiden
    • Bewusstsein beim Kauf von Fisch (auf Siegel achten)

    ZIEL 15: LANDÖKOSYSTEME SCHÜTZEN, WIEDERHERSTELLEN UND IHRE NACHHALTIGE NUTZUNG FÖRDERN

    • Schutz der Landökosysteme: Schutz von Wäldern, Wüsten, Feuchtgebieten.
    • Artenvielfalt bewahren: Erhalt der Biodiversität und den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.
    • Wälder nachhaltig bewirtschaften: Die Entwaldung beenden und Wald nachhaltig bewirtschaften und wiederherstellen.

    Was kann getan werden?

    • Nachhaltiges Holz kaufen
    • Biodiverse Gartengestaltung, Vermeidung invasiever Arten
    • Aufforstungsprojekte und NGOs unterstützen

    ZIEL 16: FRIEDLICHE UND INKLUSIVE GESELLSCHAFTEN FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG FÖRDERN

    • Förderung von Frieden: Friedliche und inklusive Gesellschaften, die Gerechtigkeit und Inklusion fördern.
    • Zugang zu Informationen: Den öffentlichen Zugang zu Informationen gewährleisten und die Grundfreiheiten schützen.
    • Zugang zur Justiz: Den Zugang zur Justiz für alle, unabhängig von Geschlecht, Ethnizität oder sozialem Status ermöglichen.

    Was kann getan werden?

    • Bewusster, respektvoller Umgang im Alltag
    • Engangement für Menschenrechte

    ZIEL 17: UMSETZUNGSMITTEL STÄRKEN UND DIE GLOBALE PARTNERSCHAFT FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG MIT NEUEM LEBEN ERFÜLLEN

    • Globale Partnerschaften stärken: Die Förderung von Zusammenarbeit und Partnerschaften zwischen Regierungen, Unternehmen und Zivilgesellschaft.
    • Finanzierung nachhaltiger Entwicklung: Investitionen und Ressourcen für die Umsetzung der SDGs steigern.
    • Wissensaustausch und Technologietransfer: Das Ziel setzt auf den Austausch von Wissen, Technologie und Innovationen zwischen Ländern und Akteuren.

    Was kann getan werden?

    • Interkultureller Austausch, Sprachaustausch, Auslandsaufenthalt
    • Engagement für internationale Zusammenarbeit

    Mehr Infos zu den 17 Nachhaltigkeitszielen und den Unterzielen unter 17ziele.de

    Nachhaltigkeitstipps

    Nachhaltige Werbegeschenke - Nachhaltig schenken, sinnvoll begeistern

    Nachhaltige Werbegeschenke verbinden praktischen Nutzen mit Umweltbewusstsein. Ob Schreibwaren, Trinkflaschen, Brotdosen oder kleine Alltagshelfer, langlebige Produkte aus recycelten oder ressourcenschonenden Materialien helfen dabei, Abfall zu vermeiden und ein Zeichen für Klimaschutz zu setzen. So werden Giveaways nicht nur zu sinnvollen Begleitern im Alltag, sondern auch zu einer verantwortungsvollen Botschaft für eine nachhaltige Zukunft. Unser Plakat "Nachhaltig schenk, sinnvoll begeistern" (PDF-Dokument, 314,20 KB), zeigt auf worauf bei der Beschaffung von Giveaways geachtet werden kann.

    Trinkflaschen und Brotboxen aus recyceltem Material, BPA-freiem Kunststoff, Kupfer oder Edelstahl sind wiederverwendbar, sodass Sie Plastikmüll vermeiden können.

    Lineale aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft (FSC zertifiziert), Recyclingkunststoff oder Metall überzeugen durch langlebige, bruchsichere Verarbeitung.

    Kugelschreiber und Bleistifte aus nachhaltigen Materialien, wie FSC zertifiziertes Holz oder recycelter Kunststoff, langlebig und nachfüllbar sind ideal für umweltbewusstes Schreiben.

    Radiergummis aus recyceltem Material, Kautschuk, PVC-frei, umweltfreundlich hergestellt sind besonders schonend für Mensch und Umwelt.

    Bei Jutetaschen kann auf recycelte Baumwolle oder Fair Trade Siegel geachtet werden.

    Samenkarten aus nachhaltigem Papier, gestalten und gleichzeitig Blumen für Bienen und Insekten wachsen lassen.

    Nachhaltige Regenschirme als Werbegeschenk sind langlebig, reparierbar und aus recycelten Materialien gefertigt.

    Schlüsselanhänger, Einkaufswagen-Chips, Taschenlampen und Multitools sind nachhaltige Geschenkideen mit praktischem Nutzen, da sie langlebig sind und im Alltag immer wieder verwendet werden.

    Schon gewusst? Bei der nachhaltigen Beschaffung von Merchandising-Artikeln sollten Materialwahl, Langlebigkeit, Umweltfreundlichkeit und faire Herstellungsbedingungen und regionale Alternativen berücksichtigt werden.

    Nachhaltig arbeiten fängt beim Büromaterial an!

    Im Büroalltag nutzen wir jede Menge Material, oft ohne es zu merken. Mit ein paar einfachen Entscheidungen kann jeder nachhaltig handeln, zum Beispiel mit recyceltem Papier, nachfüllbaren Stiften oder wiederverwendbaren Ordnern. Unser Plakat zeigt, wie leicht das geht. Nachaltig arbeiten fängt beim Büromaterial an (PDF-Dokument, 714,21 KB)!

    Ressourcen sparen: Produkte im Büro teilen!

    Kugelschreiber und Bleistifte
    Bleistifte können aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft oder Recyclingmaterial bestehen, langlebig sein, nachfüllbare oder austauschbare Minen haben und über wiederverwendbare Halter verfügen.

    Klebestift
    Klebestifte können aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen, lösungsmittelfrei sein und in Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen geliefert werden.

    Lineale
    Lineale können aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft (FSC zertifiziert), Recyclingkunststoff oder Metall bestehen und durch langlebige, bruchsichere Verarbeitung überzeugen.

    Ordner
    Bei Ordnern kann auf Recyclingmaterial, langlebige Ausführung, schadstoffarme Verarbeitung, möglichst plastikarme Bestandteile sowie die Zertifizierung mit dem Siegel „Blauer Engel“ geachtet werden.

    Locher und Tischhefter
    Locher und Tischheftgeräte können aus langlebigen Materialien bestehen und lösungsmittelfrei pulverbeschichtet oder aus Recyclingmaterial gefertigt sein.

    Haftnotizen
    Haftnotizen können aus recyceltem,
    FSC-zertifiziertem und mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnetem Papier bestehen und mit lösungsmittelfreiem Kleber gefertigt sein.

    Notizblock
    Notizblöcke können aus recyceltem Altpapier bestehen und mit dem Siegel „Blauer Engel“ zertifiziert sein.

    Textmarker
    Textmarker können eine Tinte auf Wasserbasis enthalten, nachfüllbar sein und über einen Schaft aus recycelten oder natürlichen Materialien verfügen.

    Radiergummi
    Radiergummis können aus recyceltem Material und Kautschuk bestehen und PVC-frei hergestellt sein.

    Nachhaltiger Schulstart – Mach mit!

    Der Beginn des neuen Schuljahres ist eine gute Gelegenheit, bewusst auf Umwelt und Klima zu achten. Mit Heften aus Recyclingpapier, langlebigen Stiften, Brotdosen statt Einwegverpackungen und einem klimafreundlichen Schulweg lässt sich der Alltag von Anfang an nachhaltig gestalten.

    Praktische Tipps und Anregungen finden Sie auf unserem neuen Plakat „Nachhaltiger Schulstart - Mach mit!“ (PDF-Dokument, 644,00 KB)

    Fachbücher gebraucht nutzen
    Gebrauchte Schul- und Fachbücher können häufig weiterverwendet oder ausgeliehen werden. Das spart Ressourcen und ist oft kostengünstiger.

    Langlebiger Schulranzen
    Ein robuster Schulranzen oder Rucksack kann über mehrere Schuljahre hinweg genutzt werden. Auch gebrauchte Modelle sind oft in gutem Zustand. Schulranzen gibt es auch aus recyceltem Material.

    Umweltfreundliche Schulmaterialien
    Hefte aus Recyclingpapier, nachfüllbare Stifte, Holzlineale sowie Farben und Kleber auf Wasserbasis helfen, Ressourcen zu schonen. Umwelt-Siegel wie der „Blaue Engel“ und „FSC zertifiziert“ bieten Orientierung beim Einkauf. Viele Schulmaterialien wie Ordner, Mappen oder Lineale können über mehrere Jahre hinweg wiederverwendet werden.

    Umweltfreundlich zur Schule
    Zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit Fahrgemeinschaften zur Schule zu kommen, kann die Umwelt entlasten und Bewegung in den Alltag bringen.

    Müllfreie und gesunde Pause
    Wiederverwendbare Brotdosen und Trinkflaschen reduzieren Verpackungsmüll. Regionale und saisonale Lebensmittel tragen zusätzlich zur Nachhaltigkeit bei. Tipps zur gesunden Ernährung findet man beim KErn Kompetenzzentrum Ernhährung.

    Schon gewusst?

    Achten Sie beim Kauf auf folgende Zertifizierungen und Siegel: Blauer Engel, FSC, Fair Wear, bluesign, Ecolabel, Grüner Knopf, Klimaneutral

    Veranstaltungen nachhaltig planen

    Ob Kommune, Verein oder Unternehmen: Nachhaltige Veranstaltungen verbinden Menschen und schonen Umwelt sowie Ressourcen. Eine studentische Kooperation mit der KU Eichstätt hat einige Hinweise und eine Checkliste zum Thema „Nachhaltige Veranstaltungen“ zusammengestellt. 

    Informationsflyer (PDF-Dokument, 1,45 MB)

    Checkliste (PDF-Dokument, 963,92 KB)

    Heizen mit Holz - Wenn, dann richtig!

    Während sich draußen das Laub bunt verfärbt und es kälter wird, nutzen viele Haushalte einen Holzofen, um es drinnen kuschelig warm zu haben.

    Wer beim Heizen mit Holz auch die Umwelt schonen möchte, sollte allerdings ein paar Dinge beachten. Welche Punkte das neben der Bedienungsanleitung Ihres Ofens sind, finden Sie hier: Heizen mit Holz - Wenn, dann richtig (PDF-Dokument, 1,22 MB)!

    Reinigung und Wartung

    1. Ofen vollständig auskühlen lassen
    2. Korpus und Feuerraum reinigen
    3. Ruß und Aschereste entfernen und Aschekasten leeren
    4. Kaminscheibe reinigen und Dichtungen prüfen (ggfs. erneuern)

    Beachten Sie die Hinweise im Benutzerhandbuch und wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Schornsteinfeger! Überprüfung der Feuerstätte und Reinigung des Schornsteins erfolgt in regelmäßigen Abständen durch Ihren Schornsteinfeger.

    Tipps zum Anheizen des Ofens

    1. Brennraum reinigen
    2. Holz gitterartig schichten (unten große, dann kleinere Holzscheite und Anzündholz)
    3. Anzünden von Oben für eine schadstoffarme Verbrennung.

    Nutzen Sie einen umweltfreundlichen Kaminanzünder (z.B. Öko-Holzwolleanzünder)

    Wie stelle ich die Luftzufuhr ein?

    Für eine gute und vollständige Verbrennung braucht das Feuer ausreichend Sauerstoff.

    • Lüftungsregler zum Anheizen vollständig öffnen
    • Nach vollständigem Anbrennen Luftzufuhr drosseln - Richtige Einstellung: Ruhiges Flammenbild und klare Scheibe
    • Beim Nachlegen kann Luftzufuhr gedrosselt bleiben

    Wann muss ich Holz nachlegen?

    • Wenn Flammen fast vollständig erloschen sind
    • Glühendes Glutbett entzündet nachgelegtes Holz schnell und sorgt für einen zügigen Weiterbetrieb.

    Welches Holz verwende ich?

    • Regionales, naturbelassenes Scheitholz aus nachaltigem Anbau
    • ausreichend luftgetrocknetes Holz (unter 20 % Restfeuchte)
    • Alternativen: Naturbelassene Holzpellets oder – briketts - Nur bei entsprechend geeignetem Ofen möglich!
    • Nicht zulässig: Papier/Pappe, Holzreste mit Klebstoffen/Leim/Lack/Beschichtungen etc.!

    Schon gewusst?

    Achten Sie beim Kauf auf das Energielabel und das Siegel „Blauer Engel“!

    Welche verschiedenen Ofenarten gibt es?

    Grundofen/Kachelofen: Keramik und Schamottplatten zur Speicherung von Wärme; gleichmäßige Verteilung an den Raum über mehrere Stunden.
    Kaminofen/Schwedenofen: Direkte Abgabe von Strahlungswärme an den Aufstellraum; Konvektion von warmer Luft.
    Kochherde: Vorwiegend zum Kochen und Backen; Wärmeabgabe an den Raum als Nebeneffekt.

    Energiespartipps für Büro und Homeoffice

    Good bye Stand-bye - Gemeinsam für den Klimaschutz

    • Richtig Lüften. Mehrmals einige Minuten und kräftig lüften ist besser als dauerlüften bei gekippten Fenster. Thermostatventil während des Lüftens runterdrehen.
    • Heizkörper freihalten. Heizkörper nicht mit Büromöbeln etc. zustellen.
    • Licht aus. Bei Verlassen der Räume oder bei ausreichendem Tageslicht Licht ausschalten!
    • PC/Laptop. Die Energieeinspareinstellungen nutzen, Bildschirmschoner deaktivieren, Bildschirmhelligkeit reduzieren.
    • PCs aus. Während der Pause PC oder Bildschirm ausschalten.
    • Geräte nach Arbeitsschluss vom Netz nehmen. Die meisten Geräte benötigen im Standby trotzdem Strom. Daher PCs, Bildschirme, Kaffeemaschinen nicht nur ausschalten, sondern auch Stecker ziehen oder abschaltbare Steckdosenleisten verwenden.
    • Sparen beim Drucken. Nur drucken was unbedingt benötigt wird. Manchmal langt auch nur schwarz/weiß Druck.
    • Thermoskanne nutzen. Anstelle der Heizplatte der Kaffeemaschine Thermoskanne verwenden.
    • Kühlschrank. Temperatur nicht unter 7°C stellen. Leere Kühlschränke verbrauchen mehr Energie. Türen des Kühlschrankes nicht zu lange offenhalten.
    • Sparen beim Wasser kochen. Im Wasserkocher nur die benötigte Menge Wasser erhitzen.
    • Rollos und Vorhänge. Nach Dienstschluss schließen.

    Nachhaltigkeit im Badezimmer

    Zero-Waste-Badezimmer

    Wie kann man die Umweltbelastung in seinem Badezimmer reduzieren? Kosmetikprodukte und Einwegartikel haben durch umweltschädliche Inhaltsstoffe und den hohen Verbrauch an (Verpackungs-) Material negative Auswirkungen auf die Umwelt. Eine studentische Kooperation mit der KU Eichstätt hat einige Hinweise und Alternativen zusammengestellt, um Inspirationen zu mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer zu geben.

    Poster "Zero Waste Badezimmer" (PDF-Dokument, 2,57 MB)

    Außerdem finden Sie hier zwei DIY-Anleitungen (DIY - Do It Yourself, dt. "Selber machen") für ein festes Shampoo und eine feste Deocreme, die nicht nur haut- und umweltfreundliche Inhaltsstoffe enthalten, sondern auch Verpackungsmaterial einsparen.

    DIY-Anleitung Festes Shampoo (PDF-Dokument, 1.015,63 KB)

    DIY-Anleitung Feste Deocreme (PDF-Dokument, 1,18 MB)