Kooperationsprojekt Weltflüchtlingstag 2026
Vielfalt erleben, Gemeinschaft stärken
Kulinarische Vielfalt, Musik und Begegnungen prägten das Interkulturelle Food Festival zum Weltflüchtlingstag 2026. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen zusammen, um internationale Spezialitäten zu genießen, miteinander ins Gespräch zu kommen und die kulturelle Vielfalt im Landkreis Eichstätt zu erleben. Organisiert wurde das Festival von der Organisationsgruppe Migrationsbeirat gemeinsam mit zahlreichen Partnern, darunter den Maltesern, der Stadt Eichstätt, dem Kreisjugendring Eichstätt, dem Servus MINT-Projekt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der Caritas Eichstätt, dem CJD Jugendmigrationsdienst Eichstätt sowie dem Fachbereich Integration des Landkreises Eichstätt. Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.
Sechs Essensstände – gestaltet von lokalen Communities und regionalen Restaurants – boten Spezialitäten unter anderem aus Eritrea, Afghanistan und der Ukraine. Mehrere Auftritte der Orientalischen Tanzschule „Mia Luna“ aus Eichstätt sowie musikalische Beiträge zweier Künstlerinnen aus der Ukraine sorgten für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und unterstrichen die kulturelle Vielfalt des Festivals. Eine Ausstellung zum Thema Flucht rundete das Programm ab. Für Kinder gab es ein Mitmachangebot des Kreisjugendrings und des Projekts Servus MINT. In seinem Grußwort betonte Landrat Alexander Anetsberger die Bedeutung des Weltflüchtlingstags als Zeichen der Solidarität mit Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Krieg, Verfolgung oder Gewalt verlassen mussten. Zugleich würdigte er das Engagement der zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteure, die sich im Landkreis Eichstätt täglich für Integration, Teilhabe und ein gutes gesellschaftliches Miteinander einsetzen. Auch die 3. Bürgermeisterin der Stadt Eichstätt und Kreisrätin Martina Edl sowie Kreisrätin Simone Zink hoben die große Resonanz der Veranstaltung hervor und dankten den Organisatorinnen und Organisatoren für ihren Einsatz. Saleem Zmarial, Initiator des Festivals, berichtete von seiner persönlichen Fluchtgeschichte und machte deutlich, wie wichtig Offenheit, gegenseitiger Respekt und gesellschaftliche Teilhabe für ein gelingendes Miteinander sind.
Das Festival machte Vielfalt und demokratischen Zusammenhalt erlebbar. Gemeinsames Essen, Musik und persönliche Gespräche schufen zahlreiche Gelegenheiten für Begegnungen und den interkulturellen Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. „Der Weltflüchtlingstag zeigt eindrucksvoll, dass Integration dort gelingt, wo Menschen einander begegnen, miteinander ins Gespräch kommen und gegenseitiges Vertrauen wachsen kann. Die Resonanz der Besucherinnen und Besucher sowie das Engagement unserer zahlreichen Kooperationspartner haben einmal mehr verdeutlicht, wie stark der gesellschaftliche Zusammenhalt im Landkreis Eichstätt ist“, so auch der Integrationsbeauftragte des Landkreises Eichstätt, Slaven Boban.
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