Geschossflächenzahl (GFZ)

Die Geschossflächenzahl gibt (vereinfacht) an, welche "Nutzfläche" im Verhältnis zur Grundstücksgröße auf dem Grundstück verwirklicht werden kann (§ 20 BauNVO). Die Geschossfläche ist nach den Außenmaßen der Gebäude in allen Vollgeschossen zu ermitteln (§ 20 Abs. 3 BauNVO)
Lautet die GFZ im Bebauungsplan z.B. 0,6. dann darf ein 1.000 m² großes Grundstück mit ca. 600 m² "Nutzfläche" bebaut werden.

Formel:

GFZ = Geschossfläche / Fläche des Baugrundstückes i. S. d. § 19 Abs. 3 BauNVO

bzw.

Nutzbare Nutzflächen = festgesetzte GFZ im Bebauungsplan x Fläche des Baugrundstückes i. S. d. § 19 Abs. 3 BauNVO


Für den Begriff Vollgeschoss verweist § 20 Abs. 1 BauNVO auf das Landesrecht. In Bayern gilt Art. 2 Abs. 5 BayBO, der bis 31.12.2007 gültig war. Dieser ist solange gültig, solange es keine Definition des Vollgeschossbegriffs in der BauNVO gibt (vgl. art. 83 Abs. 7 BayBO)

Art. 2 Abs. 5 BayBO (Fassung bis 31.12.2007):
Vollgeschosse sind Geschosse, die vollständig über der Geländeoberfläche liegen und über mindestens zwei Drittel ihrer Grundfläche eine Höhe von mindestens 2,30 m haben.
Als Vollgeschoss gilt ein Kellergeschoss, dessen Deckenunterkante im Mittel mindestens 1,20 m höher liegt als die Geländeoberfläche und das ebenfalls eine Höhe von mindestens 2,30 m hat. Das "Mittel" ist das arithmetische Mittel aus allen entsprechenden Höhenmaßen entlang aller Gebäudeseiten.

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