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Vollzug Naturparkverordnung Altmühltal

Schutzzone Naturpark Altmühltal

Die Verordnung über den Naturpark Altmühltal (Südliche Frankenalb) ist am 01.10.1995 in Kraft getreten. Der Naturpark erstreckt sich über die Regierungsbezirke Oberbayern, Nieder-bayern, Oberpfalz, Mittelfranken; und Schwaben. Dabei haben 8 Landkreise und eine kreis-freie Stadt Anteil an dem Gebiet. Mit einer Gesamtfläche von 296.240 ha ist er der größte Naturpark Deutschlands. Innerhalb des Naturparkgebietes ist eine Schutzzone ausgewiesen, die den Charakter eines Landschaftsschutzgebietes hat. Sie umfasst ca. 55 % der Naturpark-fläche. Mit 106.670 ha Naturparkgebiet und 60.470 ha Schutzzone entfallt auf den Landkreis Eichstätt der größte Anteil.
Die Abgrenzung des Gebietes erfolgte vornehmlich nach geographisch-naturräumlichen Gesichtspunkten. Verwaltungsgrenzen wurden nur vereinzelt beachtet. Der Naturpark Altmühltal umfasst im wesentlichen die beiden naturräumlichen Haupteinheiten Südliche Frankenalb und Vorland der Südlichen Frankenalb.

Schutzzweck des Naturparks und insbesondere der Schutzzone ist es u. a.
• die Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts der unterschiedlich strukturierten Teilland-   schaften insgesamt zu erhalten bzw. wiederherzustellen und zu verbessern
• die Vielfalt, Eigenart, und Schönheit der Teillandschaften mit ihrem jeweils typischen 
   Erscheinungsbild zu sichern
• die Vielfalt an wildwachsenden Pflanzen und wildlebenden Tieren sowie deren 
   Lebensgemeinschaften zu sichern
• ökologisch wertvolle Lebensräume gegen übermäßige Freizeitnutzung zu sichern
• die Erholungseignung der Teillandschaften auf der Basis eines ausgewogenen 
   Naturhaushalts und der landschaftlichen Vielfalt zu erhalten bzw. wiederherzustellen
   und zu verbessern
• geeignete Landschaftsteile für die Erholung und den Naturgenuss zu erschließen und
   der Allgemeinheit zugänglich zu machen, soweit die Belastbarkeit des Naturhaushalts 
   und des Landschaftsbilds dies zulassen.

Beschränkungen

In der Schutzzone sind alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen. Dies betrifft insbesondere alle Handlungen, die geeignet sind, die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, das Landschaftsbild, den Naturgenuss oder den freien Zugang zur Natur zu beeinträchtigen.
Zusätzlich sind innerhalb der Schutzzone bestimmte Tallandschaften festgelegt worden, für die weitergehende Verbote bestehen. So darf in diesen Bereichen u. a. die bisherige Bodengestalt der Taleinhänge und das natürliche Kleinrelief der Talsohlen durch Aufschüttungen, Abgrabungen oder in sonstiger Weise nicht wesentlich verändert werden.
Zu diesen besonderen Tallandschaften gehören im Landkreis Eichstätt z. B. das gesamte Altmühltal, das Schuttertal, das Anlautertal und das Schambachtal bei Arnsberg.
Von den Verboten kann durch die jeweils zuständige Untere Naturschutzbehörde im Einzelfall eine Befreiung erteilt werden.
Außerdem ist für verschiedene Maßnahmen innerhalb der Schutzzone eine Erlaubnis durch die Untere Naturschutzbehörde erforderlich. So z. B. für die Errichtung von baulichen Anlagen und die Anlage von Straßen, Wegen oder Park- und Campingplätzen. Zudem braucht man auch eine Erlaubnis für das Fahren mit Kraftfahrzeugen aller Art außerhalb von Straßen, Wegen und Plätzen sowie für das Zelten außerhalb der dafür vorgesehenen Plätze.

Aufgaben / Dienstleistungen

Sonstiges

Anschrift

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Residenzplatz 2
85072 Eichstätt
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